Das Fenster

the window

Langsam kämpfe ich mich mittlerweile durch all die Urlaubsfotos, die im Mai entstanden sind. Eigentlich ein Unding, dass ich erst im August die Muse finde, mich ihrer anzunehmen. Schon beim ersten Sichten der Fotos Ende Mai fiel mir dieses Foto vom letzten Tag unserer Reise durch Südengland und Cornwall ins Auge. Aufgenommen habe ich es im Trelissick House und der Blick zeigt die Bucht vor dem Trelissick Park, Channals Creek, und den Fluss Fal. Dort kann man es wirklich aushalten, so wie eigentlich überall in Cornwall.

So, nun muss ich mich wieder in Lightroom zurückziehen und Fotos bewerten und bearbeiten …

Shooting mit Vanessa

Irgendwie ist die analoge Fotografie wie eine Sucht und glücklicherweise gibt es noch andere Süchtige. Vanessa zum Beispiel mag den Look analoger Fotos sehr, die Farben und die Weichheit. Und so kam es, dass wir ein gemeinsames Shooting vereinbarten.

Vanessa - Kodak Portra 160

Im abendlichen Dresden fand es dann statt. Zwar verdeckten Wolken die untergehende Sommersonne, aber es war trotzdem schönes Licht vorhanden. Viel möchte ich gar nicht zum Shooting schreiben, das habe ich an anderer Stelle schon getan. Nur soviel, es war mal etwas völlig anderes und hat extrem viel Spaß gemacht. Die Ergebnisse könnensich, glaube ich jedenfalls, sehen lassen, oder?

Vanessa - Kodak Portra 400
Vanessa - Rollei RPX400

Ich bin immer an gemeinsamen Fototouren oder Shootings interessiert. Also, wer Lust hat, Dresden mal analog (oder auch digital) unsicher zu machen, kann sich gern bei mir melden:-)

Der analoge Fuhrpark hat Zuwachs bekommen – Nikon FM2

Nikon FM2

Mensch, ich hab ja seit 3 Wochen nichts mehr gepostet. Echt nicht? Doch, aber nicht hier, sondern hier und hier. Es war einiges los. Die Nikon FM2 ist zu mir gestoßen, ich hatte mein erstes vollkommen analoges Portraitshooting und das Auftragsprojekt „Ansichtssache 2017“ ist so gut wie abgeschlossen.

Ja, ich habe mir wieder eine neue alte Kamera zugelegt, die Nikon FM2 (N-Version). Meine Frau war wenig begeistert, ich dafür umso mehr. Die Konica Auto S1.6 ist zwar sehr schick, aber leider hat sie mir einen Film in Falten gelegt, statt ihn aufzuspulen. Film zerstört und Fotos verloren. Das möchte ich nicht mehr erleben und deswegen musste ein analoger Kleinbild-Ersatz her. Als großer Freund der japanischen Kameraschmiede Nikon sollte es eine Kamera dieser Marke werden.

Die FM2 ist neben der FM3a die einzige vollmechanische Kamera, die eine kürzeste Belichtungszeit von 1/4000s ermöglicht. Dazu kommt noch die sehr robuste Bauweise und das schicke Design, was sie zum Kleinbild-Pendant zur Mamiya RB67 macht. Also perfekt für mich.

Als Objektiv kommt an ihr vor allem das sehr gute Nikkor 50mm f/1.2 Ai-S zum Einsatz. Was für eine geniale Kombi, egal ob Street oder für Portraits. Obwohl sie für unauffällige Streetfotografie fast etwas zu laut ist, aber irgendwie gefällt mir gerade dieser metallisch-klickende Verschlussklang.

Bisher habe ich mit der FM2 einen Kodak Tri-X 400, einen Kodak T-max 400, einen Kodak Portra 160 und einen Fuji Superia X-tra 400 mit ihr belichtet und noch keine einzige Fehlbelichtung gehabt. Ihr interner Belichtungsmesser – das einzige elktronische Bauteil an ihr – funktioniert sehr zuverlässig.

Die Wolken fliegen wieder …

clouds are moving again

Eine Bekannte hat mir gestern geschrieben, meine Fotos wären etwas (in letzter Zeit) zu bunt. Guck mal, Sue, ich kann auch anders😉

Die Landschaft kommt dem ein oder anderen vielleicht bekannt vor. Genau, es ist das Feld in Gorden, das ich immer mal wieder ablichte, wenn ich bei meinen Schwiegereltern bin. Diesmal kamen drei Filter zum Einsatz: 1. ND3.6 Graufilter, 2. Polfilter und 3. Orangefilter (22). Den Orangefilter wollte ich einfach mal testen, den habe ich mir für meine analoge S/W-Fotografie besorgt (und noch nicht bezahlt, mache ich, wenn ich das nächste Mal bei euch bin, liebes Foto-Görner-Team). Er sorgt dafür, dass die Blautöne im Foto abgedunkelt werden. Vor allem für Landschaftsaufnahmen ist das sehr sinnvoll, wenn der Himmel dramatischer wirken soll.

Mit diesem Foto wünsche ich schon mal ein schönes Wochenende:-)

Kynance Cove – Südseefeeling in Cornwall

Kynance Cove

Türkisblaues Meer, blauer Himmel und Sonnenschein, das kann doch niemals England sein. Und doch ist dieses Foto in Cornwall entstanden, genauer gesagt handelt es sich um Kynance Cove.

Wir sind von Lizard Point (kostenlose Parkmöglichkeit für National Trust Mitglieder) nach Kynance Cove gewandert und haben uns in der Einkehr von Kynance Cove gestärkt. Das Kynance Cove Cafe können wir übrigens sehr empfehlen, dort gibt es wirklich gutes Essen zu fairen Preisen. Allgemein ist es Unsinn, dass die Engländer eine miese Küche hätten.

Allein dieses Foto zeigt, wie vielfältig Cornwall ist. Schroffe Felsen wechseln sich mit sanften, grünen Hügel ab, es gibt herrliche Sandstrände und direkt daneben steile Klippen. Hier liegt das Meer zwar ruhig, aber es kann auch ganz anders aussehen. Cornwall hat für jeden etwas zu bieten, außer vielleicht für 14-Tage-am-Strand-liegen-und-sonst-nichts-unternehmen-Touristen.

Stiefmütterchen

Bevor ich nochmal ein paar Fotos vom Urlaub zeige, möchte ich kurz ein anderes Foto einschieben. Das hat zwei Gründe; erstens brauche ich erstmal etwas zeitlichen Abstand vom Urlaub um mich wieder den England-Fotos widmen zu können und zweitens gefällt es mir so gut.

blossom and drops

Gesehen habe ich diese Blüte eines Stiefmütterchens im Garten meiner Schwiegereltern. Und letztlich hat es länger gedauert dieses Foto zu machen, als es bei so mancher Langzeitbelichter der Fall ist. Denn die Sonne wurde immer wieder mehr oder weniger von Wolken verdeckt, ich brauchte aber den puren Sonnenschein. Also stand ich da und wartete auf das perfekte Licht. Nach ungefähr 15 Minuten war es soweit und ich konnte mein Foto machen. Früher hätte ich diese Geduld wahrscheinlich nicht gehabt, aber mittlerweile bin ich entspannter und nehme mir einfach die Zeit. Geduld und Fotografie gehören für mich inzwischen untrennbar zusammen.

Freshwater Bay und Milford on Sea

In letzter Zeit war es hier sehr still, zu still. Mir fehlten irgendwie Zeit und Muse mal wieder etwas zu schreiben.

Viel schreiben werde ich jetzt auch nicht, aber zwei Fotos möchte ich gern zeigen.

Freshwater Bay

Zu sehen ist die Freshwater Bay, die sich im Südwesten der Isle of Wight befindet. Vor Ort war mir wieder mal nach einer Langzeitbelichtung, einer richtigen LZB. 10 Minuten Belichtung waren mein Ziel. Ich hatte auch nur einen Versuch, da wir die Fähre zurück nach Lymington schon gebucht hatten und daher zeitlich weniger flexibel waren.

Es hat geklappt und ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Ganz nebenbei habe ich im Urlaub das Gefallen an Farbfotos wiedergefunden. Mal sehen wie lange es bleibt.

the pole

Und noch ein länger belichtetes Foto, entstanden am Strand von Milford on Sea. Diesmal keine 10 Minuten, sondern nur 105s habe ich hier belichtet. hat vollkommen ausgereicht um das Wasser zu glätten.

Übrigens gibt es in einem kleinen Laden in Milford on Sea die besten Fish and Chips im Gebiet des New Forest.

St Anthony Head – eine Liebeserklärung an Cornwall

St Anthony Head

Diesen einen Beitrag aus meinem Urlaub möchte ich gern noch schreiben, bevor es bald wieder zurück in die Heimat geht.

Meist vermisst man im irgendwann im Urlaub wieder etwas von Zuhause. Sei es das eigene Bett, das Essen oder den nervigen Nachbarn. Man findet es zwar schade, dass der Urlaub schon zu Ende ist, freut sich jedoch auch auf Zuhause. Das ist bei mir jetzt in Cornwall nicht der Fall. Ich fühle mich auch hier irgendwie heimisch. Wenn man so will, habe ich mich in Cornwall verliebt. Selbst das mieseste Wetter kann meine gute Laune nicht drücken, es ist einfach schön hier. Zum Bleiben schön!

Auch wenn ich so empfinde, es geht bald wieder zurück. Zurück nach Dresden und Leipzig, zurück auf Arbeit. Aber die Erinnerungen bleiben mir und viele, viele Fotos vom wunderbaren Cornwall.

Salisbury Cathedral

Salisbury Cathedral

Wir sind derzeit im Urlaub und deswegen gab es in letzter Zeit hier nichts neues von mir. Aber ganz ohne Beitrag will ich dann doch nicht verbleiben. Also habe ich das Foto von der Kathedrale in Salisbury mal fix in Lightroom auf unserem Laptop bearbeitet und hochgeladen.

Für alle, die auch auf die Idee kommen mögen, auf einem 6 Jahre alten Laptop LR5 zu installieren. Lasst es, es ist die Hölle und fast unbenutzbar. Für das Foto habe ich ca. 1h gebraucht. Nicht, weil ich so viel daran gemacht hätte, nein, es dauert einfach ewig bis jede Anpassung berechnet und ausgeführt wird.

Ich lasse mir meine gute Laune davon jedoch nicht vertreiben, denn Südengland ist einfach traumhaft schön. Das Wetter ist perfekt, auch wenn es gerade etwas regnet. Die gesamte letzte Woche war es kaum bewölkt und sehr sonnig. Deswegen halte ich das „typisch englische Wetter“ auch für ein Klischee, denn einen großen Unterschied zum Wetter in Dresden kann ich nicht feststellen.

Wir sind dann mal wieder unterwegs, Lyndhurst und den New Forest erkunden. Bis bald und immer gutes Licht!

Fürstlich Drehna – Schloss und Park

Fürstlich Drehna

Wir waren zu Ostern in Fürstlich Drehna unterwegs. Fürstlich was? Ja genau, Fürstlich Drehna. Liegt in Brandenburg, so grob zwischen Finsterwalde und Lübbenau. Glücklicherweise haben meine Schwiegereltern und meine Lieblingsschwägerin Verständnis für meinen Fotofimmel. Sie gingen also alleine im Park spazieren, während ich in Ruhe meine Fotos machen konnte.
Es lohnt sich wirklich dort mal hinzufahren. Das Schloss, heute ein 4* Hotel, ist schön anzusehen und in einem hervorragenden Zustand. Dazu kommt noch der sehr schön gepflegte Park.

Fürstlich Drehna

Bei der Bearbeitung habe ich gemerkt, dass mir die Farbfotos nicht so recht zusagen. Also habe ich alle Fotos mit Photoshop und Nik Silver Efex Pro 2 (gibt’s jetzt kostenlos!) in schwarzweiß konvertiert.
Vor allem bei der Langzeitbelichtung ganz oben finde ich den Look einfach klasse.

Fürstlich Drehna

Fürstlich Drehna

Ich bin schon sehr auf die Ergebnisse aus der RB67 gespannt. Nur müsste ich dafür die Filme mal zum Entwickeln bringen ^^

Fürstlich Drehna

Fürstlich Drehna