Urlaub in Oberwiesenthal – Teil 2

Dies nun ist der zweite Teil meines kleinen Reiseberichts von Oberwiesenthal.

Am dritten Tag wollten wir rund um den Fichtelberg wandern, und dabei einen Abstecher zum schwarzen Teich machen. Dabei hielten wir uns anfangs an die Gabriele-Kohlisch-Tour, jedoch nur bis zum Erreichen des schwarzen Teichs. Die Strecke läuft sich ganz gut, jedoch mag ich (und meine Freundin auch nicht) Asphaltwege nicht so sehr. Waldwege über Stock und Stein sind uns lieber.

Uns ist aufgefallen, dass es sehr viele Schmetterlinge rund um den Fichtelberg gibt. Vor allem Pfauenaugen und kleine Kohlweißlinge sieht man fast überall.

Pfauenaugen

Pfauenaugen

Was Pflanzen betrifft, so sind vor allem Disteln und Fingerhüte zu sehen, abgesehen von den Nadelbäumen und vereinzelten Birken.

Disteln

Disteln

Fingerhut

Fingerhut

So sieht es am schwarzen Teich aus (die Sonne knallte ganz prächtig durchs Nadelwerk und so war ein wirklich gutes Foto aufgrund der hohen Dynamik vor Ort kaum möglich):

Schwarzer Teich

Schwarzer Teich

Der Weg weiter um den Fichtelberg führte uns ein Stück zurück zur Hirschfalzstraße. Von ihr aus ging es weiter über die Rollski-Trainingsstrecke. Dort zu laufen ist nicht ganz legal, aber das interessiert scheinbar niemanden, also uns auch nicht 😉

Hirschfalzstraße

Hirschfalzstraße

Vorbei an der Sachsenbaude ging es weiter zum Eckbauer, vorbei an einigen Liften.

Sessellift

Sessellift

Vom Eckbauer liefen wir weiter auf dem Philosophenweg Richtung Quartier. Dabei legten wir auf dem Weg die ein oder andere Pause ein.

Pause muss sein

Pause muss sein

Abends konnten wir sehr schön ein Gewitter auf tschechischer Seite sehen. Am nächsten Tag wollten wir einen Gang zurückschalten und der angekündigte Regen kam uns da sehr gelegen. Deswegen suchten wir nach Sehenswürdigkeiten, die ohne viel Wandern zu erreichen waren. Dabei half uns die Broschüre „Glück auf“ Erzgebirge sehr, denn dort stieß meine Freundin auf ein interessantes Besucherbergwerk. Die Zinnkammern des ehemaligen Wismut-Bergwerks in Pöhla bei Schwarzenberg.

Am vierten Tag unseres Urlaubs fuhren wir also nach Pöhla, zum Besucherbergwerk. Das ist übrigens sehr gut ausgeschildert und lässt sich daher gut finden. Wir kamen pünktlich zur ersten Führung an. Es gibt jeden Tag zwei Führungen (jeweils eine 10 und 14 Uhr), nur an zwei Tagen im Jahr hat das Bergwerk geschlossen. Der Eintritt für die zweieinhalb stündige Führung ist mehr als angemessen. Man bekommt sehr viel geboten!

Wir fuhren drei Kilometer mit der Grubenbahn ins Bergwerk ein und liefen anschließend eine sehr große Runde mit einem erfahrenen Bergmann. Dieser war selbst in der Wismut tätig und führte auch einige der Gerätschaften vor. Das war sehr interessant. Schön war, dass unsere Gruppe lediglich aus sechs Personen bestand.

Der Besuch vom Besucherbergwerk Pöhla hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich kann einen Ausflug dorthin nur empfehlen.

Nachmittags fuhren wir nach Zweibach, da ich gern Langzeitbelichtungen von einem Bach machen wollte.

fließendes Wasser

fließendes Wasser

So ging der vierte Tag ruhig und entspannt zu Ende.

Der dritte und letzte Teil vom Reisebericht über Oberwiesenthal folgt Ende der Woche.

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