Urlaub in Oberwiesenthal – Teil 3

Hier nun kommt der letzte Teil des Reiseberichts von Oberwiesenthal.

Am fünften Tag war das Wetter wieder besser und wir wollten auf den Keilberg wandern. Gestartet haben wir unsere Tour nahe des Grenzübergangs zu Tschechien.

Berggasthof

Berggasthof

Auf dem Hinweg entschieden wir uns, auf der Straße (Neklid) Richtung Keilberg zu wandern. Von ihr hat man an einigen Stellen eine herrliche Aussicht zum tschechischen Hinterland des Erzgebirges. Wir waren relativ zeitig aufgebrochen, und konnten deswegen noch sehen, wie Wolken durch das Tal waberten. Davon abgesehen ist in tschechischer Richtung generell eine gelbliche Dunstglocke zu sehen.

morgentliche Aussicht

morgentliche Aussicht

Auf dem Weg weiter zum Keilberg fiel uns auf, dass der Wald immer noch einige Schäden von der Umweltverschmutzung zeigt. Viele Bäume sind kahl und grau. In Tschechien scheint nicht aufgeforstet zu werden, wie es in Deutschland passiert. Das ist einerseits schön, da die Natur so weniger geordnet erscheint, andererseits schade, weil der Erholungsprozess lange dauert.

Waldschäden

Waldschäden

Auf dem Keilberg angekommen bietet sich ein sehr seltsames Bild. Es gibt Sessellifte, die, positiv ausgedrückt, wenig vertrauenserweckend aussehen. Und dann gibt es da auch Anlagen, die moderner nicht sein könnten.

Sessellift - alt

Sessellift – alt

Sessellift - modern

Sessellift – modern

Außerdem wird zurzeit die Keilbergbaude und dessen Aussichtsturm renoviert. Es ist offensichtlich und wird auch im Wander-& Naturführer Westerzgebirge von Rölke dergestalt beschrieben, dass das Berggasthaus diese Überholung dringend nötig haben.

Keilbergbaude

Keilbergbaude

Im Hintergrund ist der Funkturm zu sehen, der alles überragt. Auf dem Rückweg Richtung Boží Dar (wir wollten nochmal bei den Oblaten zuschlagen 😉 ) schlugen wir einen Wanderweg ein, der offiziell noch gar nicht freigegeben war. Auf unserer Karte war er aber eingezeichnet und fertiggestellt war er auch. Wir waren froh, dass wir diesen Weg genommen hatten, denn so mussten wir nicht auf der Zufahrtsstraße zum Keilberg laufen, die zurzeit auch ausgebaut wird. Zwischenzeitlich hatte man einen ganz guten Blick auf den Fichtelberg.

Blick auf den Fichtelberg

Blick auf den Fichtelberg

Die Strecke nach Boží Dar ist auch Teil der Sylke-Otto-Tour und dementsprechend gut ausgeschildert. Ein Großteil des Weges führt über klassische Wanderwege, was uns sehr gefallen hat. Von diesem Weg, der etwas unterhalb der Straße Neklid liegt, hat man ebenfalls eine sehr gute Aussicht auf Tschechien.

eine herrliche Aussicht

eine herrliche Aussicht

Als wir Richtung Boží Dar liefen, war wieder bestes Wetter und es wurde heiß. Schatten war auf dem letzten Teilstück unserer Strecke wieder mal Mangelware.

kein Schatten in Sicht

kein Schatten in Sicht

Nachdem wir über Boží Dar wieder Richtung Auto gelaufen waren, fuhren wir erstmal wieder zu unserer Unterkunft. Danach wollte ich nochmal nach Zweibach, um dort Fotos vom Bach zu machen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Fels in der Brandung oder Stein im Bach

Fels in der Brandung oder Stein im Bach

Am sechsten Tag stand unsere Abreise an. Wir wollten wieder gemütlich über Landstraßen nach Dresden fahren. Unsere Fahrt führte uns durch Wolkenstein, wo wir kurz Halt machten. Meine Freundin wollte noch in einen Laden für Schnitzkunst, um vielleicht ein Reisemitbringsel zu erwerben. Wir sind relativ schnell wieder raus aus dem Laden. 80€ für eine circa 12cm große Figur die noch nicht mal hübsch war, war uns dann doch zu viel des Guten. Dafür konnte ich das Schloss Wolkenstein fotografieren und die Zschopau.

Wolkenstein

Wolkenstein

Die Zschopau

Die Zschopau

Mittag haben wir dann in Freiberg gegessen. Wer auch mal in dort ist, und gut speisen will, dem sei der Pfeffersack empfohlen. Uns hat es da sehr gut geschmeckt. Gesättigt fuhren wir dann wieder weiter Richtung Dresden.

Damit endet mein Reisebericht von unserem Urlaub in Oberwiesenthal.

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