Olympiapark München – der gelebte olympische Gedanke

Ist man in München, sollte man unbedingt auch den Olympiapark besuchen. Nicht nur, dass er wirklich sehenswert ist, er verkörpert auch den olympischen Gedanken. Die Architektur der Bauwerke und die Gestaltung der Landschaft um sie herum harmoniert aufs Vortrefflichste. Es passt alles zusammen. Vor allem die Nachnutzung ist bemerkenswert. Der Olympiapark steht jedem offen und wird rege genutzt. Nichts verfällt oder verkommt. Genau das sollte immer so sein. Der Gedanke sollte doch immer sein, dass die Sportstätten nach Olympia dem Volk offen stehen. Leider ist das heutzutage nicht mehr der Fall und viele Olympische Sportstätten verfallen zusehends, wie man auf den Fotos in diesem Beitrag über die Spielstätten in Peking sehen kann. Das ist die reinste Geldverbrennung und hat mit dem olympischen Gedanken nichts mehr zu tun.

Nun aber wieder zum Paradebeispiel, wie es auch gehen kann, dem Olympiapark München. Da Worte ihn nur unzureichend beschreiben können, lasse ich Fotos sprechen.

Olympiapark Munich
Olympiaberg und Olympiasee.

Olympiapark Munich
Der Olympiapark vom Olympiaberg aus gesehen.

Olympiapark Munich
Die Einheitliche Architektur des Olympiastadions, der Schwimmhalle, sowie der Olympiahalle fügen sich harmonisch in die Landschaft rund um den Olympiaberg ein. Obwohl schon Ende der 60er Jahre entworfen wirken die Stilelemente keinesfalls altbacken.

Olympiapark Munich

Olympiapark Munich
Zeitlose Architektur zeichnet die olympischen Spielstätten von 1972 aus. Kaum zu glauben, dass die Gebäude vor über 40 Jahren entworfen wurden.

Olympiapark Munich
Der Fernsehturm sticht aus dem Olympiapark wie eine Nadel heraus. Dass er immer noch als Restaurant genutzt wird, macht mich als Dresdner etwas neidisch.

Olympiapark Munich

Olympiapark Munich
Kirschblütenzeit im Olympiapark München. Ein idealer Ort zum Picknicken und Entspannen, was offenkundig kein Geheimnis unter den Münchnern ist.

Nun zu dem Teil des Olympiaparks, der am bekanntesten sein dürfte das Olympiastadion, das vor allem Fußballfans bekannt sein sollte. Auch wenn man geteilter Meinung über die Mannschaften sein kann, die darin gespielt haben, das Stadion an sich ist durchaus eine Augenweide. Der Eintritt ist mit 3€ pro Person für eine zeitlich unbegrenzte, eigenständige Besichtigung mehr als angemessen.

Olympiapark Munich
Das weite Rund, wie Gerd Rubenbauer zu sagen pflegte.

Olympiapark Munich
Auch wenn es schön aussieht, so hat die Architektur auch seine Nachteile. Vor allem wenn das Wetter eher feuchter Natur ist, sitzen einige Gäste sprichwörtlich im Regen.

Wir hatten bei unserem Besuch das Glück, dass die Schwimmhalle offen und kostenlos zugänglich war. Im Inneren setzt sich der zeltartige Stil der äußeren Architektur fort.

Olympiapark Munich

Olympiapark Munich
Olympia Schwimmhalle München.

Alles in allem ist der Olympiapark ganz klar ein Ausflugstipp und ein gutes Beispiel dafür, wie olympische Sportstätten auch über 40 Jahre nach ihrem Bau aussehen können. Das nenne ich Nachhaltigkeit und genau diese müsste das IOC von allen Bewerbern und Austragungsorten in Zukunft fordern. Investieren in Olympia sollte immer auch eine Investition in die Zukunft sein!

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4 Kommentare zu „Olympiapark München – der gelebte olympische Gedanke

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