Flug des Orion – Sternschnuppeneffekt

flight of the orion

Dieses Foto mit dem Sternschnuppeneffekt entstand aus 30 Einzelfotos, die ich in Photoshop zusammengefügt habe. Dabei habe ich die Deckkraft der Ebenen schrittweise (gleichmäßig, also jeweils um 1/Fotoanzahl %) erhöht. Wobei ich auf allen Ebenen außer der Hintergrundebene den Modus „Aufhellen“ angewendet habe. Die Richtung von dünn (wenig Deckkraft) nach dick (hohe Deckkraft) könnt ihr dabei frei wählen. Aber Achtung, so eine Bearbeitung braucht recht viel Rechenpower, da die PSD-Datei je nach Anzahl der eingebunden Fotos schnell mehrere Gigabyte groß wird. Deshalb solltet ihr am Ende einfach alle Ebenen auf eine sichtbare reduzieren und schon ist die Datei wieder rechnerfreundlich klein.
Ich habe den Fehler gemacht die Kamera-interne Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtungen eingeschaltet zu lassen. Diese erstellt ein Schwarzbild mit gleicher Belichtungszeit wie bei der eigentliche Aufnahme. Durch diese zusätzliche Zeit zwischen den einzelnen Fotos sind kleine Lücken zwischen den Sternen entstanden. Das fällt vor allem bei den etwas dunkleren Sternen auf. Nächstes mal bin ich da klüger und schalte sie ab.
Ganz wichtig für solche Fotos ist ein stabiles Stativ, damit die Sterne eine gleichmäßige Spur ziehen und nicht irgendwelche Wellen oder Ausreißer entstehen. Man sollte das Stativ auch auf einen festen Untergrund stellen und auch nicht drum-herum rennen, denn selbst solche Erschütterungen reichen um ein Foto zu verwackeln.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s