Andromeda Galaxie – der Nachthimmel hat viel zu bieten

Vor einiger Zeit wollte ich mal testen, was die D750 wirklich drauf hat wenn es um die Low-Light-Performance geht. Mein Ziel waren Fotos der Milchstraße und wenn möglich der Andromeda-Galaxie. Für letztere macht ein Weitwinkel-Objektiv natürlich keinen Sinn, also kam mein 70-200mm f/2.8 von Tamron bei 200mm und Offenblende zum Einsatz.
Die Milchstraße ist ja in Südbrandenburg schon mit bloßem Auge zu erkennen, bei der Andromeda-Galaxie ist das (für mich) nicht machbar. Also habe ich die App „Google Sky Map“ benutz um ungefähr zu wissen wo sie liegt und mit der Kamera in die entsprechende Richtung gezielt. Und siehe da, was ich nicht mehr sehen konnte, konnte ich mit der D750 recht passabel ablichten. Noch besser wurde das Ergebnis dann beim Stacken von 5 Aufnahmen und der Verrechnung mit den zusätzlichen Darkframes. Benutzt habe ich dafür die kostenlose Software „DeepSkyStacker„.

Andromeda Galaxie
(D750, 200mm, f/2.8, 2,5s, ISO25600 - gestackt aus 5 Fotos 
und zahlreichen Darkframes in DeepSkyStacker)

Es ist klar, dass bei ISO25600 aus den RAW-Dateien an sich nicht mehr so viel herauszuholen ist. Nach dem Stacken sieht das dann schon anders aus. Insgesamt liegen schon Welten zwischen der D750 und der D7000 was die ISO-Leistung betrifft.
Mal sehen, ob irgendwann mal noch ein längeres Objektiv kommt, um noch etwas tiefer ins Weltall vordringen zu können.

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3 Kommentare zu „Andromeda Galaxie – der Nachthimmel hat viel zu bieten

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