Morgennebel und Langzeitbelichtung II

Als ich letztens kurz nach dem Aufstehen aus dem Fenster unseres Schlafzimmers blickte, zogen wieder Nebelschwaden durch das Kaitzer Tal. Diesmal jedoch diffuser, als noch vor ein paar Wochen (siehe Beitrag „Morgennebel und Langzeitbelichtung“). Außerdem stieg er nicht auf, sondern wurde nur in Richtung Gittersee geweht. Dadurch wurde eine ganz andere Stimmung erzeugt, die ich aber auch wieder schön fand. Ich habe mich wieder für eine Langzeitbelichtung mit 10 Minuten Belichtungszeit entschieden. Und ich finde das war der richtige Entschluss.

view I
(D750, 50mm, f/8, 600s, ISO100)

Nach der Aufnahme ließ ich die Kamera im Schlafzimmer stehen, da sie sowieso noch mit Darkframe aufnehmen und verrechnen beschäftigt war. Und da habe ich sie doch glatt vergessen. Naja, nach zwei Stunden fiel’s mir wieder ein, dass sie dort steht und wollte mal sehen wie das Ergebnis war. Unterdessen hatte sich die gesamte Lichtstimmung geändert und der Nebel war verflogen. Ganz leicht diesig war es noch in Bodennähe. Und da war ich neugierig, wie das ganze bei eine LZB aussieht, da die Wolken auch gut aussahen, aber recht langsam zogen.

view II
(D750, 50mm, f/11, 695s, ISO100)

Durch den Dunst verlieren die Landschaft, aber auch der Himmel, ziemlich an Kontrast. Das Dunst-Entfernen-Werkzeug von Lightroom kann hier zwar helfen, aber es verändert den Look des Fotos doch beträchtlich, wenn es zu stark eingesetzt wird. Außerdem frischte der Wind wohl etwas auf, was an den vorderen Bäumen gut zu sehen ist. Also insgesamt nicht so das Bomben-Foto, aber zeigen möchte ich es trotzdem, weil es zeigt, dass man für gute Fotos lieber etwas eher aus dem Bett sollte. Vor allem im Herbst.

Achja, nicht vergessen, in der Nacht vom 27. zum 28. September (4:11 Uhr geht es in Deutschland los) gibt es ein einmalige Schauspiel am Nachthimmel: den Blut-Super-Mond. Den sollte man nicht verpassen, denn es kommt erst im Jahr 2574 wieder zu dieser einmaligen Kombination aus Erntemond, Vollmond und Supermond.

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Ein Kommentar zu „Morgennebel und Langzeitbelichtung II

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