Salisbury Cathedral

Salisbury Cathedral

Wir sind derzeit im Urlaub und deswegen gab es in letzter Zeit hier nichts neues von mir. Aber ganz ohne Beitrag will ich dann doch nicht verbleiben. Also habe ich das Foto von der Kathedrale in Salisbury mal fix in Lightroom auf unserem Laptop bearbeitet und hochgeladen.

Für alle, die auch auf die Idee kommen mögen, auf einem 6 Jahre alten Laptop LR5 zu installieren. Lasst es, es ist die Hölle und fast unbenutzbar. Für das Foto habe ich ca. 1h gebraucht. Nicht, weil ich so viel daran gemacht hätte, nein, es dauert einfach ewig bis jede Anpassung berechnet und ausgeführt wird.

Ich lasse mir meine gute Laune davon jedoch nicht vertreiben, denn Südengland ist einfach traumhaft schön. Das Wetter ist perfekt, auch wenn es gerade etwas regnet. Die gesamte letzte Woche war es kaum bewölkt und sehr sonnig. Deswegen halte ich das „typisch englische Wetter“ auch für ein Klischee, denn einen großen Unterschied zum Wetter in Dresden kann ich nicht feststellen.

Wir sind dann mal wieder unterwegs, Lyndhurst und den New Forest erkunden. Bis bald und immer gutes Licht!

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Fürstlich Drehna – Schloss und Park

Fürstlich Drehna

Wir waren zu Ostern in Fürstlich Drehna unterwegs. Fürstlich was? Ja genau, Fürstlich Drehna. Liegt in Brandenburg, so grob zwischen Finsterwalde und Lübbenau. Glücklicherweise haben meine Schwiegereltern und meine Lieblingsschwägerin Verständnis für meinen Fotofimmel. Sie gingen also alleine im Park spazieren, während ich in Ruhe meine Fotos machen konnte.
Es lohnt sich wirklich dort mal hinzufahren. Das Schloss, heute ein 4* Hotel, ist schön anzusehen und in einem hervorragenden Zustand. Dazu kommt noch der sehr schön gepflegte Park.

Fürstlich Drehna

Bei der Bearbeitung habe ich gemerkt, dass mir die Farbfotos nicht so recht zusagen. Also habe ich alle Fotos mit Photoshop und Nik Silver Efex Pro 2 (gibt’s jetzt kostenlos!) in schwarzweiß konvertiert.
Vor allem bei der Langzeitbelichtung ganz oben finde ich den Look einfach klasse.

Fürstlich Drehna

Fürstlich Drehna

Ich bin schon sehr auf die Ergebnisse aus der RB67 gespannt. Nur müsste ich dafür die Filme mal zum Entwickeln bringen ^^

Fürstlich Drehna

Fürstlich Drehna

Ein Blick zum Blauen Wunder

Normalerweise sieht man fast nur Fotos vom Blauen Wunder, die von der Bergstation der Schwebeseilbahn aus gemacht wurden. Es gibt jedoch noch einen anderen Stadtort, von dem aus man das Blaue Wunder und Dresden sehen kann, die Aussichtsterrasse des Luisenhofs. Von diesem Punkt liegt natürlich nicht mehr die Altstadt im Hintergrund der Brücke, sondern Blasewitz, Striesen und Strehlen.

Blue Wonder

Auch das ist Dresden, nur eben das eher unbekannte. Weniger reizvoll ist die Aussicht vom Luisenhof deswegen aber nicht. Außerdem ist es seit der Schließung des dortigen Gastronomiebetriebs möglich die Terrasse des Luisenhofs zu betreten, ohne gleich etwas bestellen zu müssen.

Wer nun überlegt, dort mal hinzufahren, der kann dies entweder mit der Standseilbahn direkt vom Körnerplatz aus tun, oder aber mit der Straßenbahnlinie 11 bis zur Haltestelle Plattleite fahren und von dort aus 5 Minuten durch das schön anzusehende Villenviertel Weißer Hirsch/Loschwitz zum Aussichtspunkt laufen.

Mehr Fotos von unserem Ausflug zum Luisenhof findet ihr hier: neugi85.de.

lwb-Gebäude in Leipzig … Linien und Gold

Ich gehe mittlerweile jeden Tag auf meinem Weg zum Bahnhof am lwb-Gebäude am Willy-Brandt-Platz vorbei. Bisher habe ich es aber noch nie so richtig schön in Szene setzen können. Entweder war das Licht super, aber ich hatte keine Kamera dabei. Oder aber, ich hatte die Kamera dabei, aber das Licht war sch… äh suboptimal. Doch am 1. März war es soweit, alles hat gepasst. Licht gut, Kamera dabei und Zeit hatte ich auch.

lwb

Das ganze Gebäude ist etwas zu zugebaut, als dass es Sinn machen würde es komplett abzulichten. Außerdem hatte ich wie immer nur mein 50mm-Objektiv dabei. Also habe ich mich auf die Struktur und die Details des lwb-Gebäudes konzentriert.

lwb

In der Nachbearbeitung in Lightroom habe ich dann versucht, den goldenen Farbton noch etwas herauszuarbeiten. Das Blau des Himmels wurde im gleichen Zuge ein bisschen dunkler. Viel Arbeit war es nicht und ich bin mit den Ergebnissen vollkommen zufrieden.

lwb

Wer meine Beträge schon länger verfolgt, dem wird sicherlich auffallen, dass ich seit ein paar Wochen kein Wasserzeichen mehr einfüge. Der Grund ist einfach, es verändert immer das Foto, egal wie dezent es ist. Und genau das hat mich gestört, bzw. stört mich und ist der Grund warum ich kein Wasserzeichen mehr einfüge.

Huch, ein Selfie – eine kleine Homage an Vivian Maier

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Inspiriert von den Selbstportraits von Vivian Maier habe ich auch mal ein solches versucht. Ich hatte mir das aber etwas einfacher vorgestellt. Die RB67 scheint ohne Stativ dafür jedoch nicht so geeignet zu sein, wie die Rolleiflex, die Vivian Maier benutzt hat.

Den Bildband „Vivian Maier – Das Meisterwerk der unbekannten Photographin 1926-2009“ können meine Frau und ich nur empfehlen.
Wir standen von dem Regal mit Bildbänden im Haus des Buches und ich wollte eigentlich einen Helmut Newton oder einen Peter Lindbergh, aber die gefielen meiner Frau nicht so sehr. Sie zeigte mir dann den Bildband von Vivian Maier und ich sagte zu, obwohl ich beim ersten groben Durchblättern nicht ganz überzeugt war. Doch zuhause beim kompletten Betrachten wurde mir klar, dass es ein sehr guter Kauf war. Das Buch ist voller fotografischer Leckerbissen.

Im Buch sind einige Selbstportraits von Vivian Maier zu sehen und genau so eins wollte ich auch erstellen. Eine spiegelnde Fensterscheibe eines Hotels am Augustusplatz in Leipzig bot sich da an, da im Hintergrund das Paulinum. Ich war etwas erschrocken, als ich sah, wie das Foto rauscht, denn der RPX400 besitzt eigentlich ein recht angenehm kleines Korn. Aber dann entsann ich mich, dass ich das Foto deutlich unterbelichtet hatte. Letztlich gefällt es mir gerade, weil es so rauscht. Es scheint einer anderen Zeit zu entstammen, dabei habe ich es im Jahr 2016 aufgenommen. In diesem Sinne: Film lebt!

Dresdner Altstadt … analoge Nacht

Analoge Altstadt

 Am 23.12. waren wir nochmal in Dresden unterwegs um Fotos zu machen. Mit dabei war da noch meine analoge Pentax 645. Sie sollte für einige Langzeitbelichtungen zum Einsatz kommen. Klingt erstmal simpel, hat aber seine Tücken. Für die korrekten Belichtungszeiten muss man bei der Analogfotografie nämlich den Schwarzschildeffekt beachten. Ich habe dabei auf das Datenblatt vom Ilford HP5+ zurückgegriffen. Letztlich ist es sowieso eine Gefühlssache, wie viel länger man belichtet. Und davon abgesehen verzeiht der HP5+ auch einiges an Fehlbelichtung, wie ich festgestellt habe.  Ja, man sieht Filmkorn, aber ich finde das gar nicht so störend. Die Kantenschärfe ist ja trotzdem hervorragend.

Das zweite Foto ist die analoge Version von „Dresdner Altstadt bei Nacht„. Auch hier mag ich die Filmcharakteristik sehr, obwohl es eigentlich nicht perfekt belichtet ist.

img077-Bearbeitet.jpg

Mal sehen, ob ich demnächst mal mit Pull- oder Push-Entwicklungen experimentiere. Die kosten bei Foto Görner ja keinen Aufpreis.

J …ich hab die Farbe wiedergefunden

J

Guck an, ein Farbfoto. Sieht aber irgendwie komisch aus. Alles so unscharf?!
Normal kann jeder und ich will das ja nicht mehr machen. Also nahm ich mein Quetschobjektiv zur Hand und bin wiedermal etwas eher als für meine Zugverbindung nötig von Arbeit gegangen und habe wild drauf los fotografiert. Da fiel mir dieses große J auf dem Augustusplatz auf. Nach ein bisschen Probieren war ich zufrieden.

Auf dem Streifzug durch Leipzig sind noch mehr Fotos entstanden. Die könnt ihr hier sehen.

Ich weiß, dass die Art der Fotos nicht jedem gefällt, mir jedoch sehr. Und deswegen will ich sie auch zeigen.

Nachtrag: Das ist übrigens kein J, es ist ein L und steht für die Leipziger Gruppe.

Congress Center Dresden und Maritim Hotel – neue Blickwinkel

Congress Center Dresden I

Mensch, jetzt zeigt der Paul schon wieder nur Schwarzweiß-Fotos. Kann seine D750 keine Farbe mehr? Doch kann sie, sehr gut sogar. Aber es passt zurzeit einfach nicht. Ich mag Farbfotos, nur passen meine aktuellen Motive irgendwie nicht so dazu. Vielleicht liegt es auch einfach nur am Winter, der sowieso eine etwas düstere Stimmung erzeugt. Keine Ahnung. Es werden auf jeden Fall wieder Farbfotos kommen.

Nun zum Motiv. Besser gesagt den Motiven, denn es gibt ein bisschen mehr zu entdecken. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem Congress Center Dresden, auf dessen Terrasse ich mich beim Fotografieren befunden habe. Sichtbar sind aber auch der Erlweinspeicher (bzw. jetzt das Maritim Hotel), der Sächsische Landtag und das Dach der Semperoper.

Congress Center Dresden II

Spiegelnde Oberflächen sind schon was feines. Man kann mit Linien und Strukturen „spielen“. Es ergeben sich immer wieder neue Blickwinkel. Blickwinkel, aus der man ein Stadt vielleicht noch gar nicht betrachtet hat. Blickwinkel, die einen völlig anderen Eindruck vermitteln. Ich mag ja solche optischen Spielereien und Experimente. Also wenn ihr in Leipzig oder Dresden einen Typen seht, der scheinbar wahllos Dinge fotografiert, könnte ich das sein; auf der Suche nach neuen Blickwinkeln ^^

Ich habe am ICC natürlich auch analog fotografiert, allerdings bin ich noch nicht dazu gekommen den Film zum Entwickeln zu bringen. Mal sehen, was mit der Pentax dabei rausgekommen ist.

Hauptbahnhof Leipzig

Seit einiger Zeit pendle ich mit dem Zug jeden Tag zwischen Dresden und Leipzig. Da komme ich ja unweigerlich am Leipziger Hauptbahnhof vorbei. Und dort ist immer was los (viel mehr als im Dresdner Hauptbahnhof, muss ich zugeben). So auch zur Weihnachtszeit. In der Osthalle wurde ein historisches Karussell betrieben. Und ich fand den Anblick davon einfach klasse. Alos bin ich am 3. Dezember dann etwas eher von Arbeit gegangen, um noch ein paar Fotos im Hbf zu machen. Unter anderem auch von diesem Karussell und vom Museumsgleis (da schlägt das Verkehrsherz höher).

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Pentax 645, 45mm, Ilford FP4 Plus

Ein historisches Karussell und alte Loks verlangen natürlich auch nach einer klassischeren Aufnahmemethode. Und so konnten es nur Analogfotos werden. Davon wird es in Zukunft von mir noch mehr geben. Ich fange ja gerade erst damit an, sehr zum Leidwesen meiner Frau. Sie ist ja sehr tolerant, aber dieses Mal hat sie schon ein bisschen mit dem Kopf geschüttelt 😀 Mal sehen, was ich so mit der Pentax fabriziere, damit ich sie gänzlich überzeugen kann. Es macht mir auf jeden Fall sehr viel Spaß mit den Rollfilmen zu hantieren und gespannt auf die Entwicklung zu warten. Außerdem ist der Look vom Mittelformat irgendwie etwas Besonderes.

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Pentax 645, 75mm, Ilford HP5 Plus

Natürlich zwingt mich die analoge Technik dazu, wirklich bewusster zu fotografieren und mir mehr Gedanken um Bildaufbau und Einstellungen zu machen. Und so bin ich wieder einen Schritt weiter gekommen auf meinem Weg zur bewussteren Fotografie.

Achja, ich lasse meine Rollfilme bei Foto Görner in Dresden entwickeln. Da bekommt man neben der Entwicklung auch immer Tipps zu Filmen oder einfach ein nettes Pläuschen.

Dresdner Altstadt bei Nacht – es wird nie langweilig

Dresden

Ich habe die Dresdner Altstadt schon oft fotografiert. Tagsüber, abends, nachts und auch früh war ich dort unterwegs. Und es wurde mir nie langweilig, denn immer wieder gab es neue Dinge zu entdecken, aber auch Altbekanntes durch neue Blickwinkel zu betrachten. Das ist der Grund, warum ich Dresden so liebe. Es ist vielfältig und doch einzigartig. Außerdem ist immer was los, aber nie wirklich hektisch. Der Dresdner ist gemütlich, und so ist auch die Stadt.

„Dresden hat mir große Freude gemacht und meine Lust, an Kunst zu denken, wieder belebt. Es ist ein unglaublicher Schatz aller Art an diesem schönen Orte.“
Johann Wolfgang von Goethe

Wenn das schon Goethe so sah, muss was dran sein, dass Dresden etwas besonderes ist.