Objektive

Mein neues, Vollformat-taugliches Ultraweitwinkel. Ich habe mich dafür entschieden, weil es ein Filtergewinde besitzt und ich meine ND- und meinen Polfilter weiter nutzen kann. Außerdem war es gebraucht recht günstig zu haben. Für das hochgelobte Nikon 14-24mm zahlt man fast das Doppelte, genauso wie für das neue Tamron 15-30mm f/2.8.
Es ist optisch ein Leckerbissen. Schon bei Offenblende sehr scharf. 

Kam im Kit mit der D750 und ist meine neue Standard-Linse. Dem ersten Anschein nach ist sie sehr scharf, auch bei Offenblende, aber vignettiert scheinbar etwas stärker. Der Autofokus ist auf jeden Fall sehr schnell. Ein Tacken schneller, als ich das vom 16-85mm DX gewohnt bin.
Welch Zwiespalt, es ist sehr scharf und löst hervorragend auf, auch der AF ist super, aber diese Vignette ist schon brutal. Die Vergütung ist top, Gegenlicht ist gar kein Problem, Flares und Co treten fast gar nicht auf.

Ich habe lange überlegt, ob ich mir dieses Makro-Objektiv zulegen soll. Das 90mm Makro von Tamron ist schließlich ziemlich gut, aber hier und da sind 90mm im DX-Format etwas lang. Außerdem ist der AF des Tamron recht mau. Also habe ich mir das Micro Nikkor gebraucht gekauft und bin froh es getan zu haben. Es ist bei Offenblende schon knackscharf und der AF ist für ein Makroobjektiv sehr fix und auch sehr treffsicher. Das einzige, was mir etwas fehlt ist ein Fokus-Limiter, der den AF noch etwas schneller machen würde. Das Bokeh ist gut, aber in meinen Augen nicht ganz so cremig wie das des Tamron. Dafür ist die Linsenvergütung viel besser, CAs treten zwar auf, aber sind mit LR gut korrigierbar. Flares oder Geisterbilder treten fast gar nicht auf. Wenn, dann nur in extremen Lichtsituationen. 

Mein Makro-Objektiv, das auch als Portraitbrennweite eine gute Figur macht. Es ist schon bei Offenblende Makro-typisch sehr scharf. Das Bokeh ist butterweich und bleibt auch abgeblendet cremig. Allerdings neigt das 105er zu CAs, die sich durch Abblenden reduzieren lassen und mit Lightroom leicht korrigieren lassen. Es ist nicht gerade ein Leichtgewicht, aber dafür sehr rebust gebaut. Der VR ist gut, aber meisten ist der Bildstabi bei mir sowieso deaktiviert.

Über diesen Kauf bin ich besonders froh. Das Objektiv habe ich sehr günstig gebraucht im DSLR-Forum erstanden, sogar noch mit gültiger Garantie. Es gibt kein günstigeres 70-200 mit durchgängiger Blende 2.8! Das Auflösungsvermögen ist an meiner D7000 top, dazu bekommt man noch eine sehr geringe Naheinstellgrenze von knapp einem Meter. Das ermöglicht ein Maßstabsverhältnis von 1:3, also schon nah am Makro. Finde ich super! Auch das Bokeh ist ansehnlich und der Autofokus hinreichend schnell.

  • Nikon Nikkor-Q.C Auto 200mm f/4

Dieses uralte Teleobjekiv habe ich 2011 für nicht mal 50€ bei ebay ersteigert. Mein Exemplar ist wohl intensiv benutzt worden, was der optischen Leistung jedoch nicht geschadet hat. Gebaut ist dieses Objektiv komplett aus Metall und Glas, kein Plastik, wie heute üblich. Entsprechend robust ist es, der reinste Panzer! Und optisch macht es auch eine ganz ordentliche Figur. Es ist bei Offenblende schon sehr scharf. Mein Exemplar besitzt schon eine Beschichtung (daher das „C“ in der Bezeichnung) und ist daher relativ unempfindlich gegenüber Flares. Ich habe mir vorgenommen, es etwas öfter zu nutzen, da es mal was anderes ist, damit zu fotografieren.

Mein drittes ART-Objektiv von Sigma. Es ist genauso gut wie auch meine beiden anderen ART-Objektive. Sehr scharf schon bei Offenblende und es hat für ein Weitwinkelobjektiv ein sehr angenehmes Bokeh. Es verzeichnet etwas, aber das lässt sich in LR leicht korrigieren. Bei Offenblende vignettiert es auch leicht, das ist jedoch eine Eigenschaft, die ich sehr mag. Die Fotos wirken damit lebendiger und weniger „flach“.
Nach dem ersten Shooting war klar, dass ich auch für das 24er den Fokus mit dem Dock an meine D750 anpassen musste. Nicht so viel wie beim 50er, aber trotzdem eine Erwähnung wert.

Heiliger Bimbam, das Teil ist der Hammer. Die Schärfe ist super und dann noch dieses cremige Bokeh. Außerdem ist es von der Haptik her ein riesiger Unterschied zu den alten Sigma EX-Objektiven. Fasst sich viel wertiger an und da klappert auch nix mehr.
Ich habe es verkauft, da ich es viel zu selten nutze, seit ich das 50er und das 24er Art ebenfalls besitze und nutze.

Mein zweites Objektiv der Sigma ART-Serie und es steht dem 35er in Nichts nach. Knackscharf, super gutes Bokeh und fixer Autofokus. Kein Vergleich mit dem Nikon AF-S 50mm f/1.8G. Es ist wirklich ein super Objektiv, und doch nutze ich das 35er etwas lieber. Liegt aber eigentlich nur daran, dass 50mm für Architektur und Landschaften meiste ein bisschen zu eng sind. Ich nutze es mittlerweile genauso oft wie das 35er. Es ist derzeit mein Immerdrauf-Objektiv, es ist einfach perfekt. Wird Zeit, dass Sigma auch ein 85er der Art-Serie herausbringt!
Da ich demnächst etwas mehr Menschen Fotografieren werde, wird es mir sicherlich noch sehr gute Dienste erweisen. Brautpaarfotos und Portraits sind damit einfach eine Wonne.
Beide ART-Sigmas lassen sich übrigens auch herrlich manuell fokussieren, der Fokusring läuft weich und der Verstellweg ist auch nicht zu kurz.
Nun habe ich ich mich dazu durchgerungen mir das Sigma-Dock* zu bestellen um beide ART-Linsen perfekt auf meine D750 abstimmen zu können.

Was für ein Brocken! Schwer, groß und nur manueller Fokus. Unvernünftig? Ja sicher. Sauteuer? Auf jeden Fall! Und trotzdem liebe ich es und bereue den Kauf nicht. Es ist knackscharf und zaubert doch ein sehr cremiges Bokeh. Es ist mein bestes Bokeh-Objektiv. Das 50er Art von Sigma ist schon sehr gut, das Milvus ist jedoch der Bokeh-König.
Mit der Milvus-Reihe hat Zeiss einen großen Wurf gelandet. Denn neben der hervorragenden Verarbeitung, den erstklassigen optischen Leistungen ist es auch noch gut gegen äußere Wettereinflüsse geschützt. Es lässt sich auch sehr gut fokussieren. Man merkt sofort, dass das Milvus ein reines MF-Objektiv ist. Der Fokusring läuft weit (270°) und sehr weich, ohne irgendwelche Verzögerungen und ohne Schwammig zu sein. Da kann kein Autofokus-Objektiv mithalten, schon gar nicht die Nikkore mit ihren teilweise lächerlich kurzen Fokuswegen.

Ich habe eine Weile mit mir gerungen, ob ich mir dieses Fish-Eye zulegen soll. Am Ende habe ich es gemacht, da es sowohl für Milchstraßen- und Landschaftsfotos, als auch in der Hochzeits-fotografie einsetzbar ist. Es ist dem ersten Anschein nach bei Offenblende schon recht scharf.


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