Pläne für die freie Zeit

Meine Prüfungszeit neigt sich dem Ende und ich werde endlich mal einen Monat komplett frei haben. Doch so ganz tatenlos werde ich natürlich nicht bleiben. Es gibt einiges zu tun, vor allem aus fotografischer Sicht. Ab nächster Woche werde ich mich wieder größeren Projekten und Experimenten widmen:

  • Tropfen-Fotografie 2.0 – Ein weiterer Versuch in Sachen Wasser und Fotografie. Diesmal mit besserem Making-of des ganzen Experiments.
  • Fototouren durch die Sächsische Schweiz und das Elbsandsteingebirge – mal sehen, ob das alles so klappt, wie vorgestellt und das Wetter mitspielt. Jedenfalls sollen da ordentliche Naturfotos entstehen und vielleicht auch mal ein Zeitraffer.
  • Wochenende in Augsburg – wehe da gibt es keine guten Motive 😉

Des weiteren wird es ein paar Reviews und Vergleichstests von Zubehör und Objektiven geben:

  • Vergleichstest Batteriegriffe für die D7000 – einmal der original Nikon MB-D11 und dann die Version von Meike.
  • Vergleichstest von Kugelköpfen – Slik BallHead 800 gegen den Manfrotto 498RC2
  • Ausführlicher Test des Nikon AF-S 35mm f/1.8G
  • Ausführlicher Test des Nikon AF-S 50mm f/1.8G
  • Ausführlicher Test des Metz MB 58AF-2
  • eventuell noch weitere Test- und Erfahrungsberichte

Dazu wird noch ein (oder vielleicht auch mehr) Post zu Tipps und Tricks in Lightroom kommen. Wer noch Ideen oder Wünsche hat, kann sie gern Schreiben und ich werde sehen, was sich machen lässt.

Technikmuseum Sinsheim

Die folgende Galerie dreht sich um das Technikmuseum Sinsheim. Ich war mit meiner Freundin im August 2012 dort und muss sagen, es ist ein schönes Museum. Soviele Exponate aus allen möglichen Epochen der Technikgeschichte und auch aus allen Teilen der Erde zusammengetragen; herrlich! Da freut sich mein technikbegeistertes Herz.

Wir waren gleich früh dort, kurz nach Öffnung des Museums. Und das war das beste, was wir machen konnten. Denn zum einen war es zu der Zeit auf dem Dach des Museums noch erträglich warm und zum anderen stand die Sonne noch hinreichend tief für schöne, stimmungsvolle Fotos. Auf dem Dach sind ja beide Überschall-Verkehrsflugzeuge ausgestellt; also die Concorde und die Tupolev Tu-144. Dazu kommen noch weitere Flugzeuge, die in flugähnlichen Lagen dargestellt sind. Alle sind auch begehbar, was zwar schön ist, aber für Fotos von außen ungünstig, da man immer die Treppen mit auf dem Bild hat. Naja, lässt sich nicht ändern.

In den Hallen gibt es allerlei zu sehen: Automobilgeschichte, Militärtechnik, Landmaschinen, und und und. Doch hier gibt es ein gewaltiges Problem für den geneigten Fotografen; es ist alles viel zu eng zusammengepackt.

Technikmuseum Sinsheim neugi85

sehr viele Exponate auf sehr wenig Raum

Wie man sieht, Panzer und Flugzeuge sind tetrisartig in die Halle eingestapelt worden.

Aus den Hallen hab ich daher nur wenige Fotos in die Galerie gepackt. Die meisten Fotos stammen vom Dach der Halle 2. Tu-144 und Concorde in allen Variationen 😉 Abschließend ein Tipp an alle, die dort auch mal hinwollen. Kommt wirklich früh ins Museum, das Licht des Sonnenaufgangs ist super und vor allem sind da noch sehr wenig Besucher da. Außerdem bekommt man dann noch einen Parkplatz direkt vorm Eingang.

Mein Werdegang in der Fotografie …

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Fotografieren war für mich als Hobby immer mal wieder ein Thema, aber nie so richtig ernsthaft. Ich hab ganz gern Bilder gemacht und verschiedenes ausprobiert, um dann für ein zwei Monate nichts mehr in Sachen Fotografie zu unternehmen. Im Nachhinein betrachtet ist das schade und vllt wäre ich heute schon besser, wenn ich es eher ernsthaft betrieben hätte. Na gut, ist alles Schnee von gestern und so ein Selbstfindungsprozess dauert halt seine Zeit.

Mein Vater legte sich noch in den 90er Jahren eine Spiegelreflex zu, eine Canon EOS 500N mit 28-55mm Kit-Objektiv. Gleichzeitig kam noch ein 80-210mm Tamron Tele dazu. Er war Feuer und Flamme. Und ich erst, als ich damit für die Schule ein Projekt über die Stadt Dresden fotografieren durfte. Die Ergebnisse waren unverhofft spitze. Also durfte ich ab und zu mal Fotos damit machen. Doch dann waren kaum Fortschritte zu erkennen, also verebbte das ganze wieder.

Einige Zeit nach meinem Wehrdienst übernahm ich die SLR von meinem Vater, da er sich eine DSLR gekauft hatte, eine Canon EOS 350D. Also zog ich über den Dresdner Campus, mit meiner nun eigenen Film-SLR. Ich kaufte mir Filme und nahm alles auf, was mir vor die Linse kam. Keine Gute Idee, denn die Filentwicklung war teuer, zu teuer auf Dauer. Folglich musste für mich ebenfalls etwas Digtales her. Und so kam es, dass ich eine Kodak Z812IS Bridge-Kamera bekam. Das war ein feines Gerät. Gute Bildqualität, großer Zoombereich, gute manuelle Einstellmöglichkeiten und ein wirksamer Bildstabi. Fein, das wars, was ich wollte.

Während einer Reise durch Indien ließ mich meine Kamera nie im Stich, im Gegenteil, die Fotos waren oft besser, als die meines Vaters ^^ Ich war durch den riesigen Zoombereich einfach schneller, und habe dadurch weniger Motive verpasst. So dachte ich jedenfalls anfänglich.

Später jedoch zeigten sich auch die großen Nachteile einer solchen Bidge-Kamera. Kein optischer Sucher, nur eine elektronischer, schlechte manuelle Fokussierbarkeit und ein ziemliches Bildrauschen schon ab ISO 400. Dazu kam noch die zu hohe Schärfentiefe fürs Freistellen und ich konnte nur jpg speichern, keine RAW-Dateien. Naja, also musste was neues her. Und weil man als Studunt nicht viel Geld hat, kam wieder ein „Leasing-Modell“ zum Einsatz, wie schon zu analogen Zeiten. Mein Vater lieh mir seine Kamera, wenn er die Ergebnisse zu Gesicht bekäme. Abgemacht.

2011, in London, nutzte ich also die 350D von meinem Vater. Sie hat mit treue Dienste erwiesen, aber das Gelbe vom Ei war es trotzdem nicht. Gerade in dunklen Museen wars schwer, gute Fotos ohne Bildrauschen oder ohne Blitzlichteinsatz zu machen. Und dann kam noch der Fakt hinzu, dass ich keinen vernünftigen externen Blitz zu Verfügung hatte, nur einen, der immer die selbe Leistung abgibt und eeeewig zum Nachladen braucht. In der Folgezeit schaute ich mich bei namenhaften Elektronikmärkten um, nach einer DSLR, die mich vollends zufrieden stellen könnte.

Im Dezember 2011 war der Entschluss gefasst, es wird eine Nikon D7000. Und seitdem fotografiere ich mit ihr. Mittlerweile über 18000 Fotos sind mit ihr entstanden. Gute und schlechte. Mal war ich der Fehler, mal die Technik. Ich bin wieder da angelangt, wo ich zu analogen Zeiten schon war, ich fotografiere alles, was mir vor die Linse kommt. Mit dem Unterschied, dass ich mittlerweile einen höheren Wissensstand besitze.

In Zukunft möchte ich besser werden und diesen Werdegang in diesem Blog festhalten. Ich werde über alles schreiben, was Fotografie betrifft, vielleicht auch mal etwas anderes, mal sehen, was die Zukunft für mich bereit hält.