Schrammsteinaussicht – mal wieder

Letztes Wochenende waren wir mal wieder auf der Schrammsteinaussicht. Los ging es wie schon letzten Herbst in Postelwitz und dann über das Schrammtor zum Jägersteig. Der ist dummerweise in beide Richtungen begehbar und so mussten wir einige von oben kommende Leute passieren lassen, bevor wir weiter nach oben konnten. Auch der Weg vom Jägersteig über den Mittelwinkel zur Aussicht war mächtig überlaufen.
Auf der Schrammsteinaussicht angekommen mussten wir feststellen, dass auch zahlreiche Wespen den Tag für einen Ausflug genutzt hatten. Sie waren der Grund, warum wir nicht allzu lang oben blieben.
Schrammsteine
Schrammsteine
Schrammsteine
Uns ist aufgefallen, dass einige Eltern ihre Kleinkinder mit nach oben genommen haben (genötigt passt da meist besser) und dort frei herumlaufen ließen. Das ist in unseren Augen unverantwortlich!

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Panorama von der Brand-Baude

Am Freitag nach Himmelfahrt war ich mit meinem Kumpel Daniel im Polenztal unterwegs. Wir wollten zur alten Waltersdorfer Mühle, da ich von ihr ein paar Fotos für einen Kalender machen wollte. Dort angekommen stellten wir fest, dass die Mühle zwar idyllisch gelegen ist, aber an sich doch wenig einladend aussieht. Da ich vorher noch nie im Polenztal war und die Gegend gern etwas näher kennen lernen wollte, machte ich den Vorschlag den Schulzengrund in Richtung Brand-Baude zu laufen. Der Weg im Schulzengrund ist wenig spektakulär, anders als die vielen Stiege in den Schrammsteinen. Doch an der Brand-Baude angekommen bietet sich ein herrlicher Blick über das Elbsandsteingebirge. Geradezu sieht man die Festung Königstein, ganz links (nicht im Bild) waren die Schrammsteine zu sehen. Da hier selbst ein Ultraweitwinkel-Objektiv an seine Grenzen kommt, war klar, dass ich ein Panorama erstellen muss.

Saxon Switzerland Panorama

Dieses Panorama habe ich in Lightroom aus 8 Einzelfotos zusammengesetzt, die jeweils mit dem hervorragenden Sigma 50mm f/1.4 ART* entstanden sind. Herausgekommen ist ein ca. 109 Megapixel großes Panorama. Erstaunlicherweise sind trotz Fotografierens aus der Hand keine Stitching-Fehler entstanden. Auch wenn es wohl bessere Software für die Erstellung von Panoramas gibt, bin ich mit dieser Funktion bei Lightroom CC* doch sehr zufrieden.

Wenn ihr mögt, könnt ihr gern mal auf der Seite von Daniel vorbei schauen, er würde sich über neue Follower freuen.


* Affiliate-Link. Wenn ihr über diesen Link einkauft, unterstützt ihr mich , denn ich bekomme eine kleine Provision. Euch entstehen keine Nachteile, weder preislich noch in irgend einer anderen Form.

Goldener Morgen

Nach über einer Woche ohne Beitrag möchte ich mal wieder ein Foto posten. Es ist heute früh entstanden als die Sonne gerade aufging. Es ist einfach herrlich, wenn man morgens aufwacht und als erstes einen wunderschönen Sonnenaufgang über dem Elbsandsteingebirge erblickt. Und das ganze von Dresden aus!
Dieses Foto ist der Beweis, Landschaftsfotos müssen nicht immer mit einem Weitwinkelobjektv aufgenommen werden, 200mm Brennweite gehen auch.

golden morning
(Nikon D7000, 200mm, f/4, 1/320s, ISO100)

Herbst im Elbsandsteingebirge

Heute passte einfach alles. Die Wettervorhersage war gut und auch Körper und Geist waren willig. Also klingelte der Wecker um 4 Uhr und wir fuhren von Dresden in Richtung Bad Schandau, genauer gesagt nach Postelwitz. Von hier aus ging es zu Fuß in Nebel und Dunkelheit über den Obrigensteig in Richtung Großes Schrammtor, dann weiter über den Wildschützensteig hinauf zur Schrammstein-aussicht. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt. Der Nebel waberte herrlich unter uns durch die Täler und die aufgehende Sonne tauchte das herbstliche Elbsandsteingebirge in perfektes Licht.

Autumn
(D7000, 11mm, f/11, 15s, ISO100)

Es hat sich gezeigt, dass eine Stirnlampe bei nächtlichen Wanderungen, vor allem die Steige herauf, von Vorteil ist. Ich selbst nutze eine ganz billige 6€-LED-Stirnlampe von Lidl und bin vollkommen zufrieden damit. Außerdem zahlt sich wind- und wetterfeste Kleidung aus, da es vor allem im Nebel nasskalt ist und auf Gipfeln meist etwas zugig. Dünne Handschuhe sind auch von Vorteil, ich hatte meine natürlich vergessen 😉

in voller Montur, nur ohne Stirnlampe

in voller Montur, nur ohne Stirnlampe

Personenaufzug Bad Schandau

Wer ohne langes Bergauf-Laufen von Bad Schandau nach Ostrau möchte, der wird am Personenaufzug Bad Schandau eine komfortable Alternative finden. Der 1904 errichtete Aufzug steht relativ frei und ist daher auch noch eine hervorragende Aussichtsplattform. Die einfache Fahrt kostet 1,80€ und man bekommt noch eine (zugegebenermaßen nicht gerade hübsche) Postkarte dazu, welche auch als Ticket dient. Wer oben angekommen ist, kann auch gleich das Luchsgehege besuchen.

Personenaufzug Bad Schandau

Und hier noch zwei Fotos von der herrlichen Aussicht von der oberen Plattform des Aufzugs.

Aussicht vom Aufzug 1
Blick in Richtung Ortskern von Bad Schandau

Aussicht vom Aufzug 2
Blick in Richtung Tschechien

Freitag nach dem Tag der Deutschen Einheit war ich mal wieder im Elbsandsteingebirge unterwegs. Eigentlich sollte die Tour in Schmilka starten. Doch hatte die Deutsche Bahn etwas dagegen, denn aufgrund eines Oberleitungsschadens war schon in Bad Schandau Endstation. Also wurde improvisiert und wir fuhren mit der Kirnitzschtalbahn bis zum Lichtenhainer Wasserfall und wanderten von dort aus zu den Affensteinen. Die Route führte uns durch die Wilde Hölle zum Kleinen Dom und von dort aus die Domstiege wieder hinab in Richtung Bad Schandau. Leider war die Wandertruppe nicht ganz so geduldig und daher konnte ich nicht so viele Fotos machen, wie ich gern gemacht hätte. Schön war die Wanderung trotzdem.

Domstiege im Kleinen Dom

Vor allem vom Kleinen Dom, als auch von der Domstiege im Kleinen Dom hat man eine herrliche Sicht in Richtung Falkenstein, der im Foto einsam in der Mitte zu sehen ist. Links vom Falkenstein lugen die Schrammsteine hervor.

Dieser Wanderausflug war der erste richtige Einsatz für meinen neuen Fotorucksack und er hat seine Feuertaufe mit Bravour gemeistert. Selbst mit angeschnalltem Stativ trägt er sich wunderbar.

Blick in die Ferne

Elbsandsteingebirge am Männertag

Es ist soweit, die Galerie ist fertig 😉

Am Männertag war ich mit einem Kumpel unterwegs ins Elbsandsteingebirge. Wir fuhren in der überfüllten S1 von Dresden nach Bad Schandau, um von dort aus loszuwandern. Der Wetterbericht verhieß eigentlich nichts Gutes, denn es sollte ab Mittag regnen und gewittern. Entfernt konnte man das Grollen auch schon hören, wir liefen dennoch los.

Wir stiegen zuerst zur Ostrauer Höhe auf, um dann Richtung Schrammtorwächter weiterzuwandern. Die Aussicht war eher diesig und ließ die Hoffnung auf schöne Fotos etwas schwinden.

Tafelberg von der Ostrauer Höhe

Tafelberg (Großer und kleiner Zschirnstein – Danke Micha für die Info) von der Ostrauer Höhe 

Doch der erste Eindruck war mehr als nur falsch, wie sich später zeigen sollte.

Es ging weiter Richtung Schrammsteine,am Schrammtorwächter vorbei, hin zum Jägersteig. Dort kam nun das angekündigte Gewitter, mitten auf dem Steig. Freundlicherweise noch von Daumennagel-großen Hagelkörnern begleitet. Nach diesen ca. 10 Minuten, die wir zum Glück etwas geschützt in einer Felsspalte verbrachten, stiegen wir sofort ganz hinauf. Was dort zu sehen war, war schlicht und ergreifend atemberaubend. Die Feuchtigkeit stieg aus den Wäldern um die Schrammsteine herum auf, und bildete schöne Nebelschwaden, die von der durchbrechenden Sonne perfekt beleuchtet wurden (wie der Wald an sich auch). Dazu kam noch der dramatische Gewitterhimmel mit seinen abziehenden, dunklen Wolken und natürlich die wundervolle Landschaft der Sächsischen Schweiz.

Zum Abschluss ging es wieder hinab und via Mittelsteigweg und Wenzelsweg zurück nach  Bad Schandau. Dabei warf ich einen letzten Blick zurück auf die Schrammsteine.

Blick zurück auf die Schrammsteine

Blick zurück auf die Schrammsteine

Alles in allem war es ein perfekter Tag und verlangt nach häufigeren Wanderungen in der Sächsischen Schweiz =)

Man nehme Hagelschauer, Gewitter, Platzregen, Sonne und Nebelschwaden und schon hat man das perfekte Fotowetter … wenn man in der Sächsischen Schweiz unterwegs ist. Und natürlich die richtige Kleidung besitzt 😉

Sächsische Schweiz mit Gewitter und Nebelschwaden

Sächsische Schweiz mit Gewitter und Nebelschwaden

Dieses Foto soll eigentlich nur als kleiner Vorgeschmack auf einen Bericht zur Wanderung am Männertag zur Schrammsteinaussicht dienen.

perfektes Fotowetter …

Hier mal ein Bild der Basteibrücke. Leider befand sich die Sonne nahe dem Zenit und es war somit nicht die beste Zeit zum Fotografieren. In der Nacharbeit in Lightroom wurde dann eher zwangsläufig ein relativ dramatisches Bild daraus.

Bastei

Bastei

Eigentlich wollte ich dieses Jahr bei schönem Wetter und zu einer geeigneteren Zeit zur Bastei, aber daraus wurde wegen des unberechenbaren Wetters leider nichts.

Bastei