Schrammsteinaussicht – mal wieder

Letztes Wochenende waren wir mal wieder auf der Schrammsteinaussicht. Los ging es wie schon letzten Herbst in Postelwitz und dann über das Schrammtor zum Jägersteig. Der ist dummerweise in beide Richtungen begehbar und so mussten wir einige von oben kommende Leute passieren lassen, bevor wir weiter nach oben konnten. Auch der Weg vom Jägersteig über den Mittelwinkel zur Aussicht war mächtig überlaufen.
Auf der Schrammsteinaussicht angekommen mussten wir feststellen, dass auch zahlreiche Wespen den Tag für einen Ausflug genutzt hatten. Sie waren der Grund, warum wir nicht allzu lang oben blieben.
Schrammsteine
Schrammsteine
Schrammsteine
Uns ist aufgefallen, dass einige Eltern ihre Kleinkinder mit nach oben genommen haben (genötigt passt da meist besser) und dort frei herumlaufen ließen. Das ist in unseren Augen unverantwortlich!

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Herbst im Elbsandsteingebirge

Heute passte einfach alles. Die Wettervorhersage war gut und auch Körper und Geist waren willig. Also klingelte der Wecker um 4 Uhr und wir fuhren von Dresden in Richtung Bad Schandau, genauer gesagt nach Postelwitz. Von hier aus ging es zu Fuß in Nebel und Dunkelheit über den Obrigensteig in Richtung Großes Schrammtor, dann weiter über den Wildschützensteig hinauf zur Schrammstein-aussicht. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt. Der Nebel waberte herrlich unter uns durch die Täler und die aufgehende Sonne tauchte das herbstliche Elbsandsteingebirge in perfektes Licht.

Autumn
(D7000, 11mm, f/11, 15s, ISO100)

Es hat sich gezeigt, dass eine Stirnlampe bei nächtlichen Wanderungen, vor allem die Steige herauf, von Vorteil ist. Ich selbst nutze eine ganz billige 6€-LED-Stirnlampe von Lidl und bin vollkommen zufrieden damit. Außerdem zahlt sich wind- und wetterfeste Kleidung aus, da es vor allem im Nebel nasskalt ist und auf Gipfeln meist etwas zugig. Dünne Handschuhe sind auch von Vorteil, ich hatte meine natürlich vergessen 😉

in voller Montur, nur ohne Stirnlampe

in voller Montur, nur ohne Stirnlampe

Elbsandsteingebirge am Männertag

Es ist soweit, die Galerie ist fertig 😉

Am Männertag war ich mit einem Kumpel unterwegs ins Elbsandsteingebirge. Wir fuhren in der überfüllten S1 von Dresden nach Bad Schandau, um von dort aus loszuwandern. Der Wetterbericht verhieß eigentlich nichts Gutes, denn es sollte ab Mittag regnen und gewittern. Entfernt konnte man das Grollen auch schon hören, wir liefen dennoch los.

Wir stiegen zuerst zur Ostrauer Höhe auf, um dann Richtung Schrammtorwächter weiterzuwandern. Die Aussicht war eher diesig und ließ die Hoffnung auf schöne Fotos etwas schwinden.

Tafelberg von der Ostrauer Höhe

Tafelberg (Großer und kleiner Zschirnstein – Danke Micha für die Info) von der Ostrauer Höhe 

Doch der erste Eindruck war mehr als nur falsch, wie sich später zeigen sollte.

Es ging weiter Richtung Schrammsteine,am Schrammtorwächter vorbei, hin zum Jägersteig. Dort kam nun das angekündigte Gewitter, mitten auf dem Steig. Freundlicherweise noch von Daumennagel-großen Hagelkörnern begleitet. Nach diesen ca. 10 Minuten, die wir zum Glück etwas geschützt in einer Felsspalte verbrachten, stiegen wir sofort ganz hinauf. Was dort zu sehen war, war schlicht und ergreifend atemberaubend. Die Feuchtigkeit stieg aus den Wäldern um die Schrammsteine herum auf, und bildete schöne Nebelschwaden, die von der durchbrechenden Sonne perfekt beleuchtet wurden (wie der Wald an sich auch). Dazu kam noch der dramatische Gewitterhimmel mit seinen abziehenden, dunklen Wolken und natürlich die wundervolle Landschaft der Sächsischen Schweiz.

Zum Abschluss ging es wieder hinab und via Mittelsteigweg und Wenzelsweg zurück nach  Bad Schandau. Dabei warf ich einen letzten Blick zurück auf die Schrammsteine.

Blick zurück auf die Schrammsteine

Blick zurück auf die Schrammsteine

Alles in allem war es ein perfekter Tag und verlangt nach häufigeren Wanderungen in der Sächsischen Schweiz =)