Unterwegs mit Vanessa

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Kurz vor Ende des alten Jahres wart ich nochmal mit Vanessa für ein kurzes Shooting verabredet. Wir trafen uns am Campus der TU Dresden und liefen ein wenig umher, quatschten und machten Fotos. Das Wetter hätte wahrlich nicht besser sein können als am Tag vor Silvester; blauer Himmel und die schon tief stehende Wintersonne. Und so enstanden einige schöne Portraits von Vanessa, diesmal allerdings komplett digital und nicht analog wie beim letzten Shooting.

Mehr Fotos vom Shooting gibt es auf neugi85.de zu sehen.

Laterne II – Sonnenuntergang mal anders

Lantern

Dieses Foto ist eines der ersten, das ich vor einiger Zeit mit der D750 gemacht habe. Die Sonne ging gerade unter und da habe ich mich so positioniert, dass sie genau durch eine unserer vier kleinen Blechlaternen schien. Das ist das erste Mal, dass die Dinger zum Einsatz gekommen sind. Wenn auch nicht zu ihrem eigentlichen Bestimmungszweck 😉

Sonnenschein – und noch etwas Landschaft

Nach den eher menschenlastigen Fotos der letzten Beiträge möchte ich auch mal wieder etwas aus landschaftliches zeigen. Genauer gesagt vom Grünewalder Lauch in Südbrandenburg. Obwohl das erste Foto auch als Werbefoto für einen Brausehersteller durchgehen könnte 😉

Sonnenschein

Dieses Foto habe ich mit dem wunderbaren Sigma 35mm f/1.4 Art* fotografiert. Wobei ich es auf f/11 abgeblendet habe um diesen schönen Blendenstern für die Sonne zu erzeugen. Von links wurde die Flasche und das Schilf mit einem goldenen Reflektor* (den habe ich jetzt immer mit) aufgehellt.

sunny

Als es mir dann zu warm in der Sonne wurde bin ich in den Schatten geflüchtet und habe von dort aus gegen die Sonne in Richtung Lauch fotografiert. Der See ist wahrlich ein kleines Idyll und ich entdecke immer wieder neue Dinge wenn wir dort sind. Oder es ändert sich an manchen Stellen das Aussehen durch weiteren Schilf-Bewuchs, Wind und Erosion oder eben durch Menschenhand.

bench

Auf dem Rückweg fiel mir noch eine rote Bank auf, die halb im Schatten lag und vor der seichte Wellen zu sehen waren. Die ganze Szenerie hatte einfach etwas romantisches. Noch schöner wäre es natürlich, wenn ein Pärchen (bzw. ein Brautpaar) auf der Bank säße. Aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben 😉


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Abgeerntet – was vom Raps übrig blieb

stem

Letztes Wochenende bin ich mal wieder auf ein Feld in Südbrandenburg gegangen um eine Langzeitbelichtung zu machen. Es ist das gleiche Feld, dass auch im Beitrag „Haida ND-Filter – günstig und gut!“ und auf dem Foto „Alles in Bewegung“ zu sehen ist.
Die Sonne stand schon tief und hüllte alles in ein wunderschönes, warmes Licht. Also machte ich neben meiner Langzeitbelichtung noch ein paar Fotos der stehengebliebenen Raps-Strünke. Und dieses Foto gefiel mir so gut, dass ich es zeigen möchte.

An diesem Foto habe ich mal einen Farblook aus Dom Quichottes Buch „Die Bildlooks der Profis“ benutzt, „Sunglasses“ um genau zu sein. Dann habe ich in Photoshop noch einen Light Leak aus dem Paket „Light Leaks & Flares V6“ von Krolop und Gerst eingefügt. Beides kann ich übrigens nur empfehlen, da man mit ihnen Fotos das gewisse Etwas verleihen kann.

10 Minuten Dresden – aller guten Dinge sind zwei

Ich war heute früh mit Sven an der Elbe in Dresden und wollte Langzeitbelichtungen erstellen. Es zogen langsam Wolken auf, was uns natürlich sehr entgegen kam. Doch meine Schusseligkeit hätte einem gutem Ergebnis fast einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Als erstes habe ich wie immer ein Foto ohne ND-Filter gemacht, um die korrekte „normale“ Belichtungszeit zu ermitteln.

Dresden
(D750, 16mm, f/11, 1/500s, ISO100)

Während des Umbaus für die Langzeitbelichtungen haben Sven und ich uns unterhalten. Auf der einen Seite ist das natürlich auch Sinn und Zweck eines Treffens, andererseits war ich dadurch irgendwie nicht mehr ganz so konzentriert. Während der Aufnahme sah ich dann, dass ich die Sucherabdeckung vergessen hatte anzubringen. Naja, knapp 8 Minuten waren schon rum also, ließ ich sie die letzten zwei Minuten auch noch belichten. Die Hoffnung, dass es vielleicht nicht ganz so schlimm wäre, weil die Sonne ja von vorn kam, wurde dann beim Betrachten des Ergebnisses 10 Minuten später jäh zerschlagen.

Offener Sucher
(D750, 16mm, f/11, 638s, ISO100)

Also mit so einer krassen Fehlbelichtung hatte ich nicht gerechnet, höchstes mit einem sichtbaren Lichtband. Diese Aufnahme bestätigt wieder, dass bei Langzeitbelichtungen der Sucher generell verschlossen sein sollte. (Was ich auch schon im Beitrag über Langzeitbelichtungen am Tag geschrieben hatte.) Aber hey, Fehler sind dazu da, dass man sie macht.
Ich habe dann noch ein richtig belichtetes Foto machen können, weil Sven zum Glück noch etwas Zeit hatte.

10 Minuten Dresden
(D750, 16mm, f/11, 600s, ISO100)

Bei diesen Fotos habe ich wieder auf meine geschätzten ND-Filter von Haida zurückgegriffen. Einmal den Haida Pro II MC ND1.8 Slim* und einmal den Haida Pro II MC ND3.6 Slim*.


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Waldsonne – noch zwei Fotos vom Rabenberg

Bei meiner Dienstreise zum Rabenberg ging es ja vorrangig um das Trailcenter, also sind wir am Anreisetag kurz los, um die Gegend zu erkunden und auch ein paar Fotos von den Trails zu machen.
Zu der Zeit stand die Sonne schon recht tief und schien sehr schön zwischen den Bäumen hindurch, dass ich gar nicht anders konnte, als ein paar Gegenlichtaufnahmen zu machen.

Waldsonne I

Auf dem oberen Fotos zeigt sich, dass das Nikon AF-S 16-35mm f/4* in extremen Situationen zu Flares neigt. In diesem Fall finde ich sie aber gar nicht so verkehrt, weswegen ich sie auch nicht rausretuschiert habe.

Waldsonne II

Auch wenn sich die Reise zum Rabenberg aus wissenschaftlicher Sicht eher weniger gelohnt hat, war ich doch froh, dass ich ein bisschen Fotoausrüstung mitgenommen habe.


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Sonnenuntergang auf dem Rabenberg

Sonnenuntergang auf dem Rabenberg I

Ich war von Freitag bis Samstag auf Dienstreise im Sportpark Rabenberg, genauer gesagt beim dortigen Trail-center. Verrückt wie ich bin habe ich meine Kamera und Stativ mitgeschleppt. Letzteres habe ich nicht gebraucht, was mich sehr geärgert hat, da ich es so umsonst mitgeschleppt hatte. Der Anstieg vom Bahnhof Breitenbrunn hinauf zum Rabenberg hat es schließlich in sich (5,4km, 285 Höhenmeter), vor allem wenn man schon ewig nicht mehr mit dem Rad gefahren ist.
Von unserem Zimmer hatte man jedoch einen guten Blick in Richtung des Sonnenuntergangs, was mich ein bisschen für die Qual entschädigt hat.

Sonnenuntergang auf dem Rabenberg II

Leider war die Befragung nicht vom erhofften Erfolg gekrönt. Zwar beantworteten alle Angesprochenen Nutzer des Trail-centers bereitwillig unsere Fragen, es waren aber einfach zu wenige Probanden vor Ort.
Ich möchte trotzdem mal etwas Werbung für den Sportpark und insbesondere das Trailcenter Rabenberg machen, da beides einen Besuch wert ist. Vor allem das Trailcenter scheint zu den besten und größten in Deutschland zu gehören, wie ich in Gesprächen mit einigen Nutzern erfahren habe.

Dämmerung über Dresden

dusk

Dieses Foto entstand auf einem Feld, das quasi vor unserer Haustür liegt. Meine Frau und ich wollen wieder öfter abends spazieren gehen und da wird sicherlich noch das ein oder andere Foto vom Sonnenuntergang entstehen.
Hinter der dunklen Baumreihe lässt sich auf den Fotos das Elbtal erahnen, in dem Dresden liegt. Auf dem zweiten Foto sieht man zwar auch nicht mehr, ich möchte es trotzdem zeigen, weil ich den Verlauf des Himmels so schön finde.

dusk IIBeide Fotos entstanden mit dem Sigma 35mm f/1.4 ART* bei Blende 5.6, das selbst in solch extremen Gegenlichtsituation kaum Flares produziert. Mal sehen, wann ich so einen Sonnenuntergang in der Sächsischen Schweiz einfangen kann.


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Leuchtturm Moritzburg – wenn der Wecker wieder mal um 4 Uhr klingelt

Da das Wetter gut zu werden versprach, klingelte am Samstag der Wecker mal wieder schon um 4 Uhr früh. Meine Frau ist da zum Glück sehr verständnisvoll. Wir hatten uns schon vor längerer Zeit vorgenommen zum Leuchtturm in Moritzburg zu fahren. Das Ziel war es stimmungsvolle Fotos beim Sonnenaufgang entstehen zu lassen. Der Wetterbericht hat gestimmt und es war zum Glück ein sehr klarer Morgen.
Zu der Zeit, also um sechs Uhr rum, waren noch keine Menschen vor Ort (nur ein weiterer Fotograf gesellte sich später noch zu uns) und wir konnten in Ruhe Fotos machen. Es bewahrheitet sich immer wieder – der frühe Vogel fängt den Wurm. Und die entstandenen Fotos entschädigen auf jeden Fall für das zeitige Aufstehen.

lighthouse
(D750, 35mm, f/8, 1/640s, ISO100)