München 2015 – ein paar Impressionen

Nach unserem Kurzurlaub im Ötztal waren wir noch für ein Wochenende in München bei unserem Kumpel Tobi. Und selbst meine Frau musste letztlich zugeben, dass München eine schöne Stadt ist. Viel möchte ich zur Stadt auch nicht schreiben, ich möchte einfach ein paar Fotos von dort zeigen.
Das Wetter war die ganze Zeit super, fast zu gut und eigentlich auch viel zu warm 😀 Deswegen sind wir dort zu regelrechten Kirchengängern geworden, weil es dort selbst bei dieser Gluthitze noch angenehm kühl war ^^

Schloss Nymphenburg
Schloss Nymphenburg

Schlosspark Nymphenburg
Schlosspark Nymphenburg

Aussicht
Aussicht

Olympiapark
Olympiapark

Olympiapark
Olympiapark

Panorama München
Panorama München

Olympiaturm
Olympiaturm

Olympiaturm
Olympiaturm

Hofgarten
Hofgarten

Theatinerkirche
Theatinerkirche

Theatinerkirche
Theatinerkirche

Theatinerkirche
Theatinerkirche

St. Michael
St. Michael

Eisenring
Eisenring (Hat das Ding einen Namen?)

Isar
Isar

St. Lukas
St. Lukas

An der Universität habe ich diese (in meinen Augen) amüsante „Wandverzierung“ gesehen:

No Bullshit
No Bullshit

Längenfeld – der vierte und letzte Tag im Ötztal

Am vierten Tag wollte ich dann zum Hauersee, der sich oberhalb von Längenfeld befindet. Schließlich hatte ich immer noch keinen richtigen Gebirgssee gesehen. Auf der Karte sah die Strecke dort hin auch gar nicht so schwer aus. Die Realität war dann doch eine andere.
Wir machten uns wieder zeitig auf den Weg, denn der Wetterbericht sagte für den späten Nachmittag Gewitter voraus.

Talsicht
der Blick in die Ferne
Talsicht

Das Wetter war wieder super, leicht bewölkt und gut warm. Die Sonne sollte uns später noch zum Verhängnis werden. Sie sorgte bei uns beiden für einen ausgewachsenen Sonnenbrand auf den Waden. Dort hatte ich vorher noch nie Sonnenbrand.
Der Weg führte wieder vorbei an der Pestkapelle und lief sich gut. Doch schon bald war die Schotterstraße zuende und der Wanderweg offenbarte sein wahres Gesicht: steil, steinig, schmal und nicht immer ganz intakt. An einer Stelle war der Weg eigentlich unpassierbar, da wohl vor gar nicht langer Zeit ein bisschen Hang mit Bäumen abgerutscht war. Wir mussten also über die Bäume klettern.

der Weg

Auch an anderen Stellen lagen große Felsen mitten auf dem Weg.

Geröll

Bald darauf kamen wir auch schon in die Nähe der Baumgrenze an ein kleines Tal. Dort ließen es sich einige Schafe gut gehen. Manche von ihnen waren wie wir auch auf der Suche nach Schatten.

Talsicht
Gebirgsbach
Schafe

Am Rand des kleinen Tals gab es einen Wasserfall der von der Sonne angestrahlt wurde.

Wasserfall
Wasserfall

Nach kurzer Rast machten wir uns wieder auf den Weg weiter bergan. Dabei bot sich uns ein herrlicher Ausblick auf die umgebenden Berge und das Ötztal.

Alpenpanorama
Bergsicht
Schnee
Talsicht

Als wir dann die nächste Ebene erreichten, sahen wir, dass mein Wunsch den Hauersee zu sehen wohl nichts werden würde. Die Schneefelden nahmen zu und der eigentliche Wanderweg war nicht mehr auszumachen. Ohne entsprechende Ausrüstung wollten wir das Risiko nicht eingehen und entschieden uns das Vorhaben abzubrechen.

Brücke
Alpenpanorama
Schneefeld und Gebirgsbach

Da wir den Weg wegen seiner Gefahren nicht noch einmal absolvieren wollten, suchten wir auf der Karte nach Alternativen. Die einzige Möglichkeit bestand darin über einen kleinen Bergkamm ins nächste Tal zu wandern. Die Strecke dort hin war auch wieder etwas spannend. Schnee und Geröll machten das Passieren nicht einfacher.

Wanderweg
Alpenpanorama

Auf dem Kamm angekommen konnte man schön in beide Täler gleichzeitig blicken. Aber auch die Sicht ins Ötztal war klasse. Auf dem Kamm gab es eine etwas größere Pfütze, die dann wohl der einzige „Bergsee“ blieb, den ich in diesem Urlaub gesehen habe 😉

360° Panorama
Kammweg - Talsicht
Kammweg - Bergsicht
Alpenpanorama

Im anderen Tal gab es auch wieder einen Gebirgsbach, in dem wir unsere Flaschen auffüllten. Viele Fotos habe ich auf dem Weg bergab dann nicht mehr gemacht, da es dort Landschaftlich nicht so besonders war. Außerdem musste ich aufpassen, dass ich keine Wurzel übersehe und ein Langes schieße.

Gebirgsbach
Gebirgsbach
Alpenpanorama

Nach dieser Tour waren wir fix und alle, aber die Fotos haben uns im Nachhinein betrachtet dann doch für die Strapazen entschädigt.

Das war meine kleine Serie über unseren Urlaub im Ötztal. Es werden später noch ein paar Fotos im Rahmen einer anderen Serie folgen.

Insgesamt war es ein sehr schöner, wenn auch anstrengender Urlaub, der leider viel zu kurz war. Wir werden auf jeden Fall wieder hinfahren, denn es gibt ja noch so viel zu sehen; speziell im Ötztal und allgemein in Tirol.

Nisslalm – der dritte Tag im Ötztal

Am dritten Tag unseres Urlaubs im Ötztal wollte ich unbedingt zum Schönrinnenkarsee. Meine Frau war zum Glück auch für Idee zu begeistern, da sie in Kindertagen schon mal in Gries war. Damals ist sie auch auf der Nisslalm gewesen und meinte zu mir, dass es dort schön sei. Der See ist laut Karte auch gar nicht so weit weg davon.
Also machten wir uns auf den Weg nach Gries, denn von dort wollten wir loswandern. Das Wetter war wieder spitze und die Laune gut.
In Gries angekommen musste ich erstmal die Straße räumen, denn es herrschte morgendliche Betriebsamkeit 😀

Kühe in Gries

Nachdem ich es erfolgreich vermieden hatte von den Kühen geplättet zu werden ging es auf den Wanderweg in Richtung Nisslalm. Dabei führte der Weg am Anfang noch entlang des Fischbachs und in Richtung der Vormittagssonne. Dabei konnte ich testen, wie die Blendensterne mit dem Nikkor 16-35mm f/4 VR* aussehen. Die besten Resultate habe ich bei Blende f/11 bis f/16 erreicht, aber auch bei f/7.1 können sie sich sehen lassen. Letztere sind etwas dezenter, was manchmal einfach besser wirkt. Aber ich schweife ab.

Fischbach I
 (D750, 16mm, f/7.1, 1/1000s, ISO100)
 
Fischbach II
 
Baum und Sonne
 (D750, 16mm, f/16, 1/125s, ISO100)

Kurze Zeit später ging es dann eine Waldstraße (Schotterweg trifft es eher) den Anstieg hinauf zur Nisslalm. An einigen Stellen des Wegen hatte man eine schöne Sicht auf die Berge der gegenüberliegenden Talseite.
Mittlerweile versuche ich ja bei jeder Gelegenheit Panoramen zu erstellen. Seit das auch in Lightroom geht ist das aber auch zu verlockend. Und außerdem reichen selbst 16mm an Vollformat manchmal nicht um alles aufs Bild zu bekommen.

Bergsicht-Panorama I
 (D750, Panorama aus 5 Fotos, 16mm, f/11, 1/200s, ISO100)
 
Bergsicht-Panorama II
 (D750, Panorama aus 5 Fotos, 16mm, f/11, 1/200s, ISO100)

In der anderen Blickrichtung gab es natürlich auch so manches zu entdecken. So plätscherten einige Bäche den Hang herunter, wie kleine Wasserfälle. Vor denen kann man kleine Spielereien mit längerer Belichtungszeit machen. Einfach eine Person (in diesem Fall meine Frau) vor dem „Wasserfall“ platzieren und mit relativ langer Belichtungszeit fotografieren. Allerdings sollte die Zeit immer noch kurz genug sein, damit man nicht verwackelt. Ein Bildstabi ist bei solchen Aufnahmen von Vorteil.

meine Frau
(D750, 16mm, f/16, 1/15s, ISO64)

Ich war wirklich froh, dass die D750 bis ISO50 „runter“ kann, denn das ermöglicht ohne ND-Filter-Einsatz bzw. eine zu geschlossene Blende hinreichend lange Belichtungszeiten.

Bank
(D750, 19mm, f/16, 1/40s, ISO50)

Nach vollbrachtem Aufstieg zur Nisslalm gönnten wir uns erstmal was zu essen. Ich kann den Kaiserschmarrn, den es dort für einen schmalen Taler gibt, nur empfehlen, ebenso wie die Gulaschsuppe. Mal abgesehen vom Kulinarischen ist es dort oben recht idyllisch.

Nisslalm

Nachdem wir uns gestärkt hatten ging es weiter in Richtung Schönrinnenkarsee. Irgendwie war keiner so bekloppt wie wir und ist dort hoch marschiert. Wir waren also ganz alleine und unter uns mit der Natur und Landschaft. War auch nicht schlecht, so hatten wir unsere Ruhe und konnten die Gegend genießen. Das Wetter änderte sich auch etwas; es bewölkte sich nun zunehmends.

 einsam
 
Schnee im Sommer

Warm war es auch noch … bis ich die glorreiche Idee hatte mitten durch den Schnee zu wollen:

verdammt ...
(das Foto hat meine Frau gemacht und hätte auch gut in ihren Beitrag gepasst ^^ )

Der Schnee war saukalt, vor allem, nachdem ich wortwörtlich bis zu den Hüften darin versunken war. Das hat meine Frau leider nicht fotografiert, wahrscheinlich weil sie zu sehr mit Lachen beschäftigt war.
Irgendwie hab ich es dann doch wieder heraus geschafft und den Aufstieg weiter fortgesetzt. Bis zu dem Punkt an dem meine fürsorgliche Frau mir verbot noch weiter durch das Kar und dessen Geröllfeld hinaufzusteigen zum See. Es war ihrer Meinung nach zu gefährlich; ich bin da ja immer noch anderer Meinung ^^
Naja, so bleiben wir im Geröllfeld unterhalb des Karsees und machten von dort aus Fotos. Das Schneefeld in dem ich abgetaucht bin hielt andere Wanderer scheinbar davon ab bis zu uns vorzudringen. Ihre Stimmen konnte ich hören, zu sehen waren sie aber nicht. Beim Rückweg konnten wir frische Spuren von Wanderstöcken sehen, die bei unserem Aufstieg noch nicht da waren. Da scheint jemand die Lust verloren zu haben und umgedreht zu sein.

Kar-Panorama
(D750, Panorama aus 5 Fotos, 16mm, f/11, 1/200s, ISO100)

Beim Abstieg machten wir kurz unterhalb des kleinen Schneefeldes noch mal Halt. Wenigstens einmal wollten wir unsere Füße in einen Gebirgsbach halten.

Gebirgsbach
(D750, 24mm, f/11, 15s, ISO50)

Nachdem ich das Foto sah hatte ich eine Idee für ein „Selfie“, weil das ja gerade so in Mode ist. Also Fotomaschine aufs Stativ gespannt und den Selbstauslöser aktiviert.

hart im Nehmen
(D750, 24mm, f/5.6, 5s, ISO100)

Das Wasser war kalt, sehr kalt, wie ihr vielleicht an dem etwas erzwungen wirkenden Lächeln erkennen könnt. Das Schöne ist ja immer wenn der Schmerz nachlässt.
Nach dieser Erfrischung der etwas härteren Art ging es weiter bergab und ich fotografierte noch ein paar Kuhschellen am Wegesrand.

Kuhschelle

Das war es vom dritten Tag des Ötztal-Urlaubs. Fotos vom vierten und letzten Tag kommen dann am Wochenende.


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Längenfeld – der zweite Tag im Ötztal

Brandalm – Hängebrücke – Burgstein – Fischbach – Stuibenfall

Am zweiten Tag unseres Urlaubs wollten wir unbedingt zur Hängebrücke über Längenfeld, die sich zwischen der Brandalm und Burgstein befindet. Außerdem wollten wir auch den Stuibenfall besichtigen.

Brandalm

Also ging es von Dorf (dort befand sich unsere Ferienwohnung) in Richtung Fischbach und an diesem ein kleines Stück entlang. Danach führte uns der Schotter-Weg in Serpentinen nach oben in Richtung Brandalm. Dort angekommen bietet sich einem ein herrlicher Blick über das Ötztal. Eine kleine Kapelle rundet das idyllische Gesamtbild ab.

Längenfeld

Brandalm

Brandalm

Brandalm

Brandalm

Brandalm

Hängebrücke

Zwischen der Brandalm und Burgstein befindet sich seit 2013 eine stählerne Hängebrücke. Von ihr hat man auch eine wunderbare Sicht auf die Umgebung. Da man auf ihr nur auf Gitterrosten läuft ist sie nicht unbedingt etwas für Leute mit Höhenangst.

Hängebrücke Längenfeld

Burgstein

Kurze Zeit später erreichten wir Burgstein, wo wir auch Mittag gegessen haben. Die Panorama-Terrasse des dortigen Hotels trägt ihren Namen zu Recht. Von dort habe ich dann auch die erste längere Langzeitbelichtung des Urlaubs gemacht, die ich jedoch erst später zusammen mit den anderen zeigen möchte.
Auch in Burgstein gibt es wieder eine kleine Kapelle und saftig grün-bunte Almwiesen. An deren Anblick zusammen mit den Bergpanoramen kann ich mich irgendwie nicht satt sehen.

Burgstein

Burgstein

Burgstein

Fischbach

Nachdem wir von unserer Tour zurück kamen, gingen wir noch ein bisschen entlang des Fischbachs. Wie so viele Gebirgsbäche ist sein Wasser klar und leicht türkis gefärbt. Hineingegangen sind wir natürlich nicht, auch wenn uns nach einer Abkühlung zumute war. Die Gefahr bei so einer reißende Strömung ist einfach viel zu groß.

Fischbach

Stuibenfall

Nachdem wir wieder in der Ferienwohnung angekommen waren und uns etwas erfrischten, entschlossen wir uns noch nach Umhausen zu fahren und den Stuibenfall, Tirols größten Wasserfall, zu besichtigen.
Nachmittags war dort wirklich gar nichts mehr los, was uns nicht gestört hat. Denn die Tageszeit hatte ihren ganz eigenen Charme: der Wasserfall wurde von der langsam untergehenden Sonne schön angeleuchtet.

Stuibenfall
(D750, 16mm, f/16, 1/5s, ISO50)

Stuibenfall
(D750, Panorama aus 4 Fotos, 16mm, f/7.1, 1/320s, ISO100)

Stuibenfall
(D750, 16mm, f/5.6, 8s, ISO100)

Ich habe bei diesen drei Fotos mal die Aufnahmedaten wieder mal drunter geschrieben, weil man schön sehen kann, dass schon 1/5s Belichtungszeit reicht, um schnell fließenden Wasser verwischen zu lassen. Bei 8s wird es schon sehr milchig, was natürlich auch schick aussieht.

Damit beende ich den Beitrag zum zweiten Tag im Ötztal.

Längenfeld – der erste Tag

Hier nun kommen die ersten Fotos von unserem Urlaub in Längenfeld im Ötztal.
Nach der langen Fahrt (es ging schon kurz vor 4 Uhr von Dresden aus los) wollten wir es erstmal ruhig angehen lassen und die nähere Gegend etwas erkunden. Deswegen gibt’s auch noch nicht so viel zu sehen: der Blick von der Ferienwohnung, Ötztaler Ache, Blick ins Ötztal und zum Schluss die Pestkapelle. Letztere ist von außen eher unscheinbar, von innen jedoch umso prächtiger.

Ötztal

Ötztal

Ötztal

Ötztal

Ötztal

Pestkapelle Längenfeld

Pestkapelle Längenfeld

Pestkapelle Längenfeld

Gänseblümchen

Der nächste Teil kommt am Wochenende.

Urlaub in Oberwiesenthal – Teil 1

Ich war zusammen mit meiner Freundin 6 Tage im Urlaub in Oberwiesenthal (kurz OThal). Wir haben dort in einer sehr schicken Ferienwohnung gewohnt. Günstigerweise liegen im Sommer die Übernachtungspreise hier deutlich unter denen im Winter. Außerdem sind kaum Touristen da, was dafür sorgt, dass man nirgendwo lange anstehen muss und einem nicht dauernd jemand durchs Bild rennt. Das Wetter war auch sehr gut, eigentlich zu gut; 30°C im Schatten. Nur Schatten war auf manchen Touren eher Mangelware. Auch zum Fotografieren ist der komplett blaue Himmel nicht unbedingt optimal. Egal, es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung 😉

Wir sind am ersten Tag gemütlich von Dresden nach OThal gefahren, immer über Landstraßen. Es ging durch den Tharandter Wald nach Freiberg und dann nach Annaberg-Buchholz. Wir kamen viel zu zeitig in OThal an, erst 15 Uhr konnten wir in die Ferienwohnung. Also sind wir erstmal zur Touristeninfo gefahren, um uns mit Karten- und Infomaterial einzudecken; von allem gibt es reichlich und vor allem auch sehr viel kostenlos. Auf der Fahrt zurück zum Quartier haben wir kurz Halt gemacht, um die Aussicht zu genießen und noch etwas Zeit totzuschlagen. Was für eine schöne Gegend!

Blick von der Vierenstraße in nordöstliche Richtung

Blick von der Vierenstraße in nordöstliche Richtung

Traumhafte Landschaft

Traumhafte Landschaft

Unsere Ferienwohnung lag in der Nähe des Schindelbachs, außerhalb des Ortskerns von Oberwiesenthal, jedoch nicht zu weit weg, sodass wir so gut wie immer von der Wohnung aus loswandern konnten. Außerdem hatten wir einen herrlichen Blick von unserem Quartier aus, wie das Foto Fichtelberg und Keilberg zeigt.

Schindelbachtal

Schindelbachtal

Am zweiten Tag war unser Ziel der Fichtelberg. Logisch, denn OThal liegt ja an seinem Fuße. Wir sind bis zur Schwebebahn gewandert, um dann mit dieser auf den Berg zu fahren. Die Schwebebahn ist die älteste Luftseilschwebebahn Deutschlands und an sich schon eine Attraktion. Eine Fahrt mit ihr ist nicht billig, aber sie lohnt sich aus meiner Sicht.

Talstation Fichtelberg-Schwebebahn

Talstation Fichtelberg-Schwebebahn

Auf dem Fichtelberg angekommen bietet sich einem ein wunderbarer Ausblick auf die umliegende Landschaft. In südlicher Richtung ist der Keilberg und tschechische Seite des Erzgebirges zu sehen, in östlicher Oberwiesenthal. Blickt man nach Westen, in Richtung Schwarzenberg, so ist das dicht bewaldete Erzgebirge zu sehen. Auf dem Fichtelberg steht zum einen die Fichtelbergbaude das Hotel Fichtelberghaus, zum anderen eine große Wetterwarte.

Hotel Fichtelberghaus

Hotel Fichtelberghaus

Blick Richtung Schwarzenberg

Blick Richtung Schwarzenberg

Blick vom Fichtelberg Richtung Keilberg

Blick vom Fichtelberg Richtung Keilberg

Wetterwarte Fichtelberg

Wetterwarte Fichtelberg

Vom Fichtelberg wollten wir in Richtung Boží Dar wandern. Naja, was soll ich sagen, wir sind einen riesigen Umweg gelaufen, was aber auch der teilweise recht undurchsichtigen Beschilderung zu verdanken ist. Die Wanderwege sind gut ausgebaut, aber die Routenkennzeichnung ist sehr dürftig, das ist im Elbsandsteingebirge definitiv besser umgesetzt. Eine Ausnahme bilden die Terrainkurwege, die sehr gut ausgeschildert sind, sowohl auf deutscher, als auch auf tschechischer Seite.

Wegweiser

Wegweiser

Was solls, der Blick über OThal war dafür umso schöner.

Oberwiesenthal

Oberwiesenthal

Dummerweise gab es auf unserer Strecke kaum Schatten, sodass wir regelrecht zerflossen.

Wanderweg nach Bozí Dar

Wanderweg nach Bozí Dar

Der Weg nach Boží Dar hat sich trotzdem gelohnt, denn der Ort ist zwar klein, aber fein. Außerdem gibt es dort den letzten „Konzum“ in Tschechien, wo wir uns erstmal Oblaten gekauft haben. Preiswert und gut essen kann man in Boží Dar auch. Gulasch mit Knödel ist zwar sehr klischeehaft, aber lecker 😉

Blick auf Boží Dar

Blick auf Boží Dar

Kirche in Boží Dar

Kirche der Heiligen Anna in Boží Dar

Von Boží Dar ging es über die Alte Poststraße zurück Richtung OThal. Am Wegesrand gab es eine Kneippstelle, an der man sich herrlich abkühlen und erfrischen konnte. Im Gegensatz zu den später entdeckten, schlichten Kneippstellen, war diese ansehnlich geschnitzt.

Kneippstelle

Kneippstelle

An diesem Tag war kein Wölkchen am Himmel zu sehen, fast keins zumindest.

die einzige Wolke des Tages

die einzige Wolke des Tages

Völlig verschwitzt und fußlahm ging der zweite Tag zu Ende. Fazit des Tages: funktionale Wanderbekleidung ist, vor allem an so heißen Tagen, sehr nützlich, außerdem sollte man immer genug Getränke dabei haben.

Teil 2 und 3 meines kleinen Reiseberichts über Oberwiesenthal und dem Erzgebirge folgen nächste Woche.

Fichtelberg und Keilberg, Oberwiesenthal

Fichtelberg und Keilberg

Ich bin zurück aus meinem kurzen Wanderurlaub, den ich zusammen mit meiner Freundin in Oberwiesenthal verbracht habe. Einen ausführlichen Reisebericht wird es diese oder nächste Woche geben. So viel vorweg, es war schweißtreibend, aber wunderschön.

Fichtelberg und Keilberg